Eliteschülerin des Sports

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Thomas Brümmerstedt von der Haspa (l.) und Bildungssenator Ties Rabe gratulieren Maxine Wolters Foto: Grell

Top-Sportlerin mit Einser-Zeugnis: Ehrung für Maxine Wolters

Dulsberg Schülerin Maxine Wolters überzeugt nicht nur mit ihren sportlichen Leistungen und brachte eine Gold- und Silbermedaille bei den European Games im Schwimmen mit nach Hause, sie hat zum Semesterabschluss auch noch ein Einser-Zeugnis erhalten. Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe kam deshalb persönlich zur Ehrung vorbei. Die Eliteschülerin des Sports der Stadtteilschule Alter Teichweg war bereits vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als „Eliteschülerin des Sports 2015“ ausgezeichnet worden. Die 16-Jährige, die seit Jahren die Eliteschule des Sports in Wandsbek besucht und seit kurzem auch im Internat dort lebt, hat einen Notenschnitt von 1,3. Schulsenator Rabe verriet sie, dass es nur in Politik und Theater nicht zu einer eins gereicht habe. Auch ihre Gold- und Silbermedaille bei den European Games im vergangenen Jahr sowie Bronze mit der Mixed-Staffel zeigen, wie wichtig Maxine der Sport ist. „Mit drei Jahren konnte ich schon schwimmen“, erinnert sich die Escheburgerin an ihren Karrierestart und irgendwann habe sie sich zusammen mit einer Freundin im Schwimmverein angemeldet. „Dabei hatte meine Mutter mich noch gewarnt vor den vielen Trainingsstunden“, lacht Maxine, denn auch die Mutter war bereits Profi-Schwimmerin. Der Tag beginnt für Maxine bereits im Morgengrauen um 6 Uhr, denn schon vor dem Unterricht geht es ins Wasser. Fünf bis sieben Kilometer schwimmt sie täglich. Den Stoff für Mathe, Deutsch und alle anderen Fächer muss sie oft am Wochenende nacharbeiten. „Ich bin meist erst um 21 Uhr fertig und habe dann Freizeit“. Das Pendeln zwischen Escheburg und Wandsbek wurde deshalb auch schnell zur Strapaze und Maxine entschied sich für ein Leben im Schulinternat. Insgesamt gibt es am Alten Teichweg 1.100 Schüler, von denen 300 im Kader aktiv sind. Wie es nach dem Abitur weitergeht mit dem Sport, weiß Maxine noch nicht. „Leben kann man vom Schwimmen nicht“. Vielleicht möchte sie Ernährungswissenschaften studieren oder Architektur. Zunächst geht es aber weiter mit der Karriere im Wasser und „vielleicht reicht es ja auch bald mal für eine Olympiaqualifikation.“ (kg/wb)
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