Exzellenter Saisonstart für „Topas“

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„Topas“ legte einen blendenden Saisonstart hin Foto: Hoyer
 
„Zirkon“ möchte sich in der 2. Bundesliga behaupten Foto: Hoyer

Jazz- und Modern-Dance-Formation will am Wochenende in Steilshoop weiter glänzen

Steilshoop Die Regionalsporthalle im Gropiusring steht am kommenden Wochenende (14./15.3.) ganz im Zeichen des Jazz- und Modern-Dance. Gleich drei Turniere stehen auf dem Programm, wobei insbesondere die Formationen der 2. Bundesliga Nord/ Ost/ West für einen sportlichen Leckerbissen sorgen. Unter ihnen zwei Gruppen der gastgebenden GFG Steilshoop. Während „Topas“ zu den Favoriten auf den Tagessieg zählt, möchte sich „Zirkon“ nach dem Aufstieg in Deutschlands zweithöchste Liga etablieren. Ebenfalls am Start ist die GFG-Formation „Fabulit“, die in der Oberliga um ein gutes Abschneiden kämpft.

„Topas“ startet stark


Auch wenn „Topas“ nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga sicherlich zu den Favoriten gehört, hatten die Verantwortlichen wohl kaum damit gerechnet, dass die nach den Zugängen von Esther Assmann (nach Babypause wieder aktiv) und Tanzpädagogin Esther Buecken (zuvor vereinslos) jetzt 15-köpfige Formation gleich bei ihrem ersten Turnier in Dinslaken die Nase vorne haben würde. Jetzt gilt es für die Schützlinge von Trainerin Yvonne Jakobeit am kommenden Sonnabend diese Leistung vor eigenem Publikum zu bestätigen und vielleicht noch eine Schippe draufzulegen. Dabei hatte vor dem Saisonstart noch Ungewissheit geherrscht, ob die in hartem Training erarbeitete neue Choreografie wohl den Geschmack der Wertungsrichter treffen würde. Ganz untypisch für „Topas“ hatte Yvonne Jakobeit, die im Januar den Ausfall von Stammtänzerin Julia May (Hüftprobleme) beklagen musste, mit ihrer Gruppe im Gegensatz zu den letzten Jahren diesmal einen langsamen, gefühlvollen Vortrag mit dem Titel „Frostbite“ nach Musik der Band „Oh Land“ einstudiert. Mögliche Bedenken, die auch aus einer völlig verpatzten Generalprobe resultierten, waren allerdings völlig unbegründet. In Dinslaken waren die Steilshooperinnen, bei denen Vivian Reifschneider ein Debüt in Deutschlands zweithöchster Klasse feierte, voll da, präsentierten einen fast fehlerlosen Auftritt, der mit Platz eins belohnt wurde. „Ich war völlig geflasht, es ist einfach ein Genuss gewesen, den Mädels zuzuschauen“, so Yvonne Jakobeit. „Im technischen Bereich gibt es aber noch Luft nach oben, wie ich auf unserem Video gesehen habe.“

„Zirkon“ hatte Pech


Großes Pech bei ihrem Zweitligadebüt hatte die Formation „Zirkon“. Einen Tag vor ihrem ersten Turnier fiel mit Katrin Rupp krankheitsbedingt kurzfristig eine Tänzerin aus. Trainerin Franziska Stender gab daraufhin Maria Terkamp ein Chance, die vor Saisonbeginn zusammen mit Alina Kahl aus der Gruppe „Axinit“ (Verbandsliga) zu „Zirkon“ gewechselt war und es tatsächlich schaffte, die für sie neue Position blitzschnell einzustudieren. „Eine Glanzleistung von Maria“, freute sich Trainerin Franziska Stender, die mit ihren Tänzerinnen unbedingt die Klasse halten möchte. Trotz dieser Aufregung im Vorwege bot „Zirkon“ mit seiner Choreografie „Paranoia“, die das Gefühl des Verfolgungswahns ausdrücken soll,
dabei die Prädikate geheimnisvoll, dominant und bedrohlich für sich in Anspruch nimmt, eine ordentliche Vorstellung. Dennoch reichte es nur für das kleine Finale, in dem man sich am Ende mit Platz neun zufrieden geben musste.
Gleich sieben neue Tänzerinnen stehen in der von Melanie Aulbach und Britta Stemmann trainierten Formation „Fabulit“, die sich nach ihrem Aufstieg in der Oberliga behaupten möchte. Unter ihnen die Geschwister Saskia und Adriana Boldt, die beide früher schon in der Gruppe „Axinit“ tanzten.

Das Turnier der 2. Bundesliga beginnt am Sonnabend um 17 Uhr. Einen Tag später findet in der Halle am Gropiusring um 13.30 Uhr ein Jugend-Landesligaturnier ohne
GFG-Beteiligung statt. Ab 16 Uhr tanzt die Oberliga.
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