„Fabulit“-Tänzerinnen fabelhaft

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Die Gruppe „Fabulit“ errreichte in der Sporthalle Gropiusring einen überraschenden zweiten Platz Foto: Hoyer

Beim großen Jazz- und Modern-Dance-Event überzeugte das GFG-Team

Von Thomas Hoyer
Steilshoop. 900 Zuschauer erlebten am vergangenen Wochenende in der anlässlich des Hafengeburtstags maritim geschmückten Sporthalle Gropiusring ein tolles Jazz- und Modern-Dance-Event mit fünf Ligaturnieren. 45 Formationen, insgesamt rund 500 Aktive, präsentierten an zwei Tagen ihr großen Können.
Die Formationen der gastgebenden GFG Steilshoop schlugen sich prächtig. Allen voran die in der Verbandsliga tanzende Gruppe „Fabulit“, die sich nach Rang acht und fünf bei den beiden voran gegangenen Turnieren ernorm steigerte und einen tollen zweiten Platz belegte, dabei das sachkundige Publikum mit ihrer dynamischen und temporeichen Choreographie „What else is there?“ begeisterte. „Meine Gruppe ist trotz der vielen Neuzugänge sehr schnell zusammengewachsen“, freute sich Trainerin Melanie Aulbach. „Ich bin stolz auf die Leistung und hoffe, dass wir bei unserem letzten Turnier in Wolfenbüttel wieder vorne mitmischen können.“
Eine Topvorstellung bot auch die zweite, von Julia May trainierte noch sehr junge GFG-Verbandsliga-Formation „Axinit“, die nach zwei siebenten Rängen diesmal Fünfter wurde. Ebenfalls auf Platz fünf landete „Zirkon“, wobei sich auch die Schützlinge von Trainerin Franziska Stender in ihrem neuen cremefarbenen, figurbetonten Outfit im Vergleich zu ihren beiden ersten Auftritten deutlich steigern konnten. „Eine sehr gelungene Veranstaltung mit einer überwältigen Zuschauerresonanz und erstklassigem Sport“, so Günter Boldt, erster Vorsitzender der GFG Steilshoop, der die Turniere mit seiner Frau Hannelore und zahlreichen Helfern organisierte.
Auf bislang eindrucksvolle Leistungen in dieser Saison können die Tänzerinnen der Formation „Topas“ zurückblicken, der im vergangenen Jahr erstmals in der Vereinsgeschichte der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Mit ihrer neuen Choreographie „Gone“ verschaffte sich die Gruppe von Trainerin Yvonne Jakobeit dort auf Anhieb viel Respekt und belegte bei den vier Turnieren jeweils den achten Platz, gleichbedeutend mit der Chance, sich über die Relegation, die am 8. Juni im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Hessen stattfindet, ein weiteres Jahr für Deutschlands höchste Klasse zu qualifizieren.
„Vor Saisonbeginn hatten wir die stille Hoffnung gehabt, nicht immer Letzter zu werden“, so Yvonne Jakobeit. „Dass es so gut laufen würde, war nicht zu erwarten gewesen. In der Vorrunde des vierten Turniers, in der es darum ging, Platz acht zu verteidigen, ist meine Gruppe über sich hinausgewachsen. Ein großes Kompliment geht an Janin Endtricht, Nele Götze und Esther Assmann, die trotz Krankheit getanzt haben.“
In der Relegation muss „Topas“ noch einmal richtig Vollgas geben, um sich gegen die vier Zweit- und Drittplatzierten der beiden 2. Bundesligen und den Erstligisten „Suspense“ aus Lampertheim zu behaupten.
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