Hamburg: Glücks-Sieg für Hellbrook

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Trainer Rainer Ernst kann sein Glück kaum fassen Foto: Thomas Hoyer
 
Hellbrooks Wali Rahil (l.) kann sich im Zweikampf gegen Patrick Dräger durchsetzen Fotos: Thomas Hoyer

Barmbek-Uhlenhorst vergibt mehrere klare Torchancen

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Mit einem etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolg über die dritte Mannschaft von Barmbek-Uhlenhorst baute der 1.FC Hellbrook seine Tabellenführung in der Kreislasse 7 auf vier Punkte aus, wobei die härtesten Verfolger aber noch zwei beziehungsweise ein Spiel weniger absolviert haben.
Die Partie begann recht lebhaft mit einigen kleineren Möglichkeiten auf beiden Seiten. So konnte Hellbrooks Keeper Marco Kreschtschuk einen gefährlichen Flachschuss gerade noch zur Ecke abwehren (14.). Danach aber brachten beide Teams nur noch wenig Produktives zustande. Das von vielen Fehlpässen geprägte Geschehen spielte sich fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Bis zur 42. Minute, als Marcel Kalmann das BU-Gehäuse verfehlte. Doch schon eine Minute später durften die Gastgeber jubeln: Nach Freistoß von Olaf Ristau gelang Konrad Grzegorzewski per Kopf das 1:0. Kurz vor der Pause fast der zweite Treffer, doch konnte BU-Keeper Michael Meyer einen direkten Freistoß aus spitzem Winkel von Ristau parieren. Der Ausgleich fiel in der 52. Minute nach einem schnellen Gegenangriff durch Kenny Haacker, der das Leder nach schöner Vorarbeit von Lars Denker nur noch einzuschieben brauchte.
Wenig später hatte Sahin Günay die erneute Führung für die Gastgeber auf dem Fuß, doch sein Schuss aus acht Metern stellte den gegnerischen Keeper vor keine Probleme (68.). Zwischen der 70. und 80. Minute häuften sich dann plötzlich die klaren Chancen für die Barmbeker. Gleich dreimal war es Denker, der aus bester Position das Hellbrooker Tor verfehlte. einen Schuss von Haacker parierte Keeper Kreschtschuk ganz hervorragend. Um so überraschender war das 2:1 für die Platzherren in der 84. Minute. Der eingewechselte Manuel Eggers ließ die Barmbeker Abwehr ganz schlecht aussehen, als er nach einem Ball in die Spitze aus sieben Metern zum Siegtreffer einschießen konnte. „Die erste Halbzeit war ganz okay, aber nach dem Ausgleich stimmte die Aufteilung im zentralen Mittelfeld nicht mehr. Es wurde zu wenig gegen den Ball gearbeitet, was dem Gegner einige Chancen ermöglichte“, so Hellbrooks Trainer Rainer Ernst. „Unter dem Strich war das heute ein glücklicher Sieg.“
Nachdem die Steilshooper in der vergangenen Saison durch eine Niederlage gegen die „Dritte“ von BU in der letzten Partie die Aufstiegsspiele als Vierter verpasst hatten, soll es in dieser Serie mit dem Sprung in die Kreisliga endlich klappen.

Eingespieltes Team

Trainer Ernst baut auf ein eingespieltes Team, in dem es vor Beginn der Serie kaum Veränderungen gab. Mit Björn Lutze (aufgehört) gab es nur einen Abgang. Nicht mehr dabei ist vorerst auch Innenverteidiger Norman Berlin, der sich nach einer Kreuzband-Operation im Mai im Juli noch einmal das Knie verdrehte und in dieser Woche abermals unter das Messer muss. Neu im Team stehen Ferdi Güzel (vorher Inter Hamburg), der bereits mehrmals zum Einsatz kam, und Alper Karakas (reaktiviert, vorher VfL Lohbrügge). Nach einem etwas holprigen Start mit einem Unentschieden gegen UH/ Adler III (1:1) und einer Niederlage gegen die „Zweite“ des SV Barmbek (0:1) gewannen die Steilshooper am letzten Sonntag bereits ihr fünftes Spiel in Folge, wobei es einen besonders starken Auftritt gegen den USC Paloma III gab (5:1). Äußerst achtbar zog sich das Team vom Edwin Scharff-Ring in der 1. Runde des Oddset-Pokals aus der Affäre, als man sich dem Bezirksligisten Nikola Tesla nur 0:1 geschlagen geben musste.
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