Hamburger „Topas“ tanzt in der Bundesliga mit

Anzeige
„Topas“ konnte mit einem achten Platz in der Bundesliga überzeugen (vordere Reihe v.l.): Franziska Stender, Nele Götze, Janina Eder, Sabrina Ment, Julia May; (hintere Reihe): Yvonne Jakobeit, Maria Doehler, Tina Kittowski, Lisa Furmann, Janin Endtricht und Franziska StrysackFoto Thomas Hoyer

Saisonturnier der Jazz- und Modern-Dance-Formationen: Steilshooper waren ganz vorn mit dabei

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Zwei Tage lang wurde am vergangenen Wochenende in der Bezirkssporthalle am Gropiusring Jazz- und Modern-Dance der absoluten Spitzenklasse geboten. Dafür sorgten vor allem die zehn Formationen der 1. Bundesliga, aber auch bei zwei weiteren Turnieren in unteren Klassen wurde toller Sport gezeigt. Außerordentlich erfreuliche Leistungen boten die Teams der gastgebenden GFG Steilshoop. „Zirkon“ (Regionalliga) und „Fabulit“ (Verbandsliga) belegten jeweils Platz eins, während Erstligist „Topas“ vor über 400 Zuschauern mit einem achten Rang überzeugen konnte.

Schwierige Startnummer

Das zweite Saisonturnier in Deutschlands höchster Klasse begann für „Topas“ mit etwas Pech, da die Auslosung den Steilshooperinnen die ungeliebte Startnummer eins beschert hatte. Als jedoch das fachkundige Publikum die Gruppe mit derart frenetischem Beifall empfing, dass man Turnierleiter Thorsten Süske bei der Vorstellung kaum verstehen konnte, war die Enttäuschung darüber sofort wie weggeblasen. Die GFG-Formation ließ sich sofort mitreißen und zauberte ihre Choreografie „Faunos“ auf das Parkett, die auch Trainerin Yvonne Jakobeit von der ersten bis zur letzten Sekunde schwer begeisterte. Ob Präsenz, Ausstrahlung, Kondition oder technische Ausführung, alles stimmte an diesem Tag, und es fehlte am Ende nur wenig, um sich für das Finale der besten Sieben zu qualifizieren. „Das war eine fantastische Steigerung im Vergleich zum Saisonauftakt. Es hat sich gelohnt, dass wir unsere Choreografie an mehreren Stellen noch einmal überarbeitet haben“, war Yvonne Jakobeit voll des Lobes über ihre Truppe. „Bei einer späteren Startnummer wäre heute sicherlich auch das große Finale möglich gewesen. Jetzt gilt es noch härter zu arbeiten, um Platz acht zu halten, der zur Teilnahme an der im Rahmen der Deutschen Meisterschaften ausgetragenen Relegation berechtigt.“ Besonders freuten sich die Trainerin und ihre Schützlinge darüber, dass es gelang, die Formation „Suspense“ vom TSV Rosengarten-Lampertsheim auf Platz neun zu verweisen, die nach für sie enttäuschender Leistung im ersten Turnier einen völlig neuen Vortrag in Steilshoop präsentierten. Sieger wurde „autres choses“ (Blau-Gold Saarloius) vor „Arabesque“ (ASV Wuppertal).

„Zirkon“ und „Fabulit“ auf Platz eins

Auch am zweiten Tag lohnte es sich, in die wiederum gute besetzte Bezirkssporthalle Steilshoop zu kommen, wozu die Formationen der Gastgeber mit ihren Leistungen einen erheblichen Teil beitrugen. Bärenstark zeigte sich erneut die Gruppe „Zirkon“, die nach einem völlig überraschenden zweiten Platz zum Saisonauftakt in der Regionalliga Nord-Ost vor eigenem Publikum sogar noch eine Schippe drauf legte und mit ihrer Choreographie „Numb“ Rang eins belegte. Damit übernahm „Zirkon“ die Tabellenführung und besitzt nun eine reelle Chance, in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Und das, obwohl Trainerin Franziska Stender, die überaus stolz auf ihr Team war, als vorrangiges Ziel den Klassenerhalt ausgegeben hatte.
Hervorragend verkaufte sich auch die in der Verbandsliga startende GFG-Formation „Fabulit“: Die Schützlinge von Melanie Aulbach verließen als Siegerinnen ihres ersten Saisonturniers das Parkett. „Axinit“, das zweite Verbandsliga-Team, schied leider nach der Zwischenrunde aus.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige