Jazz- und Modern-Dance-Damen gut gerüstet

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In der Gruppe „Zirkon“ gab es eine Reihe von Veränderungen Foto: GFG Steilshoop
 
Die Bundesliga-Formation „Topas“ in ihrem neuen Qutfit Foto: GFG Steilshoop

„Topas“ und „Zirkon“ aus Steilshoop haben sich intensiv auf die neue Saison vorbereitet

Von Thomas Hoyer
Steilshoop
Die Vorbereitungen auf die neue Saison treten für die Jazz- und Modern-Dance-Formationen der GFG Steilshoop langsam in die entscheidende Phase. Nachdem die Regionalliga-Gruppe „Zirkon“ schon Ende Januar ein Trainingslager in Scharbeutz absolvierte, weilte am vergangenen Wochen-ende auch „Topas“ an der Ostsee, um dort intensiv für die schweren Turniere in der 1. Bundesliga zu trainieren. Für „Topas“ gilt es das glänzende Ergebnis der letzten Saison zu wiederholen, in der es erstmals gelang, die Klasse ohne die Teilnahme an der Relegation zu halten. Am Ende reichte es zu einem erstklassigen, noch nie da gewese-nen sechsten Rang, der auch diesmal das Ziel ist. Dabei helfen sollen fünf Zugänge in der jetzt 20-köpfigen Gruppe, von denen zwölf Tänzerinnen bei den vier Bundesligaturnieren auf dem Parkett stehen werden, die erlaubte Höchstzahl. Neu in der Formation stehen Stella Mickeler Garcia, Mona Peikert und Isabell Borchers, die aus der Gruppe „Zirkon“ aufrückten sowie Valeria Notz (von „Fabulit“) und Eva Steinhauser vom Bundesliga-Konkurrenten SV Eidelstedt („La Nouvelle Experience“). Mit Lisa Fuhrmann, die 14 Jahre „Topas“ angehörte, hat eine ganz erfahrene Tänzerin dem Jazz- und Modern schweren Herzens ade gesagt, während Esther Bachmann verletzungsbedingt aufhören musste. Vivian Reifschneider und Franziska Gramkow legen derzeit eine Babypause ein.

Starke Frauen


Die neue, 3:40 Minuten lange Choreografie mit dem Titel „Omahe“ beinhaltet im Gegensatz zur vergangenen Saison diesmal einen sehr kraftvollen, dynamischen Vortrag nach ergreifenden Gospelklängen der Gruppe „Delta Rae“ (Titel „Bottom Of The River“). „Er zeigt starke anmutige, berechnende Frauen, die sich zusammentun, um sich aus ihrer Lebenssituation zu befreien“, so Trainerin Yvonne Jakobeit. „Der Inhalt passt zu meiner Gruppe, die aus gestandenen Frauen besteht, wie die Faust aufs Auge. Hoffentlich sehen es die Wertungsrichter genauso, denn wir wollen unbedingt an unser Vorjahresergebnis anknüpfen. Es wird aber schwer, denn die Konkurrenz schläft nicht.“ Am 11. März wissen Yvonne Jakobeit und ihre Tänzerinnen mehr. Dann nämlich steigt das erste Turnier im nordrhein-westfälischen Schermbeck.

Viele Neuzugänge


Gespannt sein darf man auch, wie sich Regionalligist „Zirkon“ in der neuen Saison schlägt, gab es doch vorab eine Reihe personeller Veränderungen. Aus beruflichen, sportlichen oder familiären Gründen sind neun Tänzerinnen nicht mehr dabei. „Wir konnten unsere Gruppe aber ganz ausgezeichnet nachbesetzen“, freut sich Trainerin Franziska Stender über zehn neue junge Damen. Melina Terkamp, Lea Küster, Rica Artus (alle von Axinit), Karen Stemmann, Anna Seyboth (beide von Fabulit) und Judy Arndt kommen aus dem eigenen Verein, während Ann-Sophie Zinser (von „Young Explosion“/ TSC im VfL Herrenberg), Helen Kaul, Anne Krüger und Maria Brück externe Zugänge sind. Alle haben sich bestens eingelebt und sind mittlerweile mit den Anderen als Team fest zusammengewachsen.

Böse Verführung


Die diesjährige Choreografie mit dem Titel „Diamonds“ handelt vom rücksichtlosen Streben nach Macht und Reichtum. Dargestellt wird eine Mischung aus Verfüh-rung und Bösartigkeit, ein starker Kontrast im Vergleich zum Vorjahr, als sich der Vortrag von „Zirkon“ eher durch sanfte Bewegungen auszeichnete. „Wir freuen uns, dass die Choreographie bereits im Januar komplett fertig war, was uns bereits im Vorfeld der Saison die Teilnahme an einem Wettkampf ermöglichte. Nun gilt es, die kommenden Wochen zu nutzen, um Synchronität, Kondition und Ausdruck den Feinschliff zu geben“, so Franziska Stender, die bei ihrer Arbeit von Julia Sellner unterstützt wird. „Trotz starker Konkurrenz ist es unser Ziel, den tollen dritten Platz aus der letzten Saison zu halten.“ Das erste Turnier von „Zirkon“ findet am 19. März in Berlin statt.
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