Junge Adler aus Hamburg auf Titeljagd

Anzeige
In dieser Besetzung trat das Team des SV UH/Adler vergangenen Sonnabend zum 4. Spieltag an

Barmbeker Kicker bei Hallenfußball-Meisterschaft nur einen Punkt hinter Spitzenreiter BSV

Von Thomas Hoyer
Hamburg. 1.800 Nachwuchsteams kämpfen seit Anfang November bei den Hamburger Hallenfußball-Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen um Tore und Punkte. Zu den Mannschaften, bei denen es ganz besonders gut läuft, zählt die junge 1. E-Junioren des SV UH/ Adler, die im stark gemeldeten 24-er-Block „JH 45“ am vergangenen Wochenende bis auf einen Zähler an Spitzenreiter Bramfelder SV 5 herangerückt ist.

Am Ende die stärkeren Nerven

Dabei hatte es für die jungen Barmbeker nicht einmal gut begonnen. Trotz Überlegenheit und einiger Chancen in der ersten Partie gegen TuS Dassendorf kam das Team, bei dem Yannick Preussker ganz kurzfristig wegen Krankheit passen musste, nicht über ein 0:0 hinaus. Auch im zweiten Spiel gegen die „Vierte“ des Bramfelder SV hieß am Ende 0:0. Dann aber drehte die Truppe von der Beethovenstraße mächtig auf, setzte den TSV Wandsetal unter Druck und hätte am Ende auch weitaus höher als nur mit 3:1 gewinnen können. Die Tore erzielten Timo Heitmann, Tom Buchwald und Kapitän Julius Nehl. Keeper Julian Petersen, stets ein sicherer Rückhalt musste sich beim Stand von 2:0 erst zum fünften Mal im 14. Spiel während der Hallenmeisterschaften geschlagen geben. Im letzten Match schossen die Barmbeker den Ahrensburger TSV mit 5:0 ab (Torschützen: Timo Heitmann 2, Julius Nehl, Arik Landau und Nils Cofalka).

„Auf allen Positionen gut besetzt“

Gleich zu Beginn der Titelkämpfe konnten sich die jungen Adler, durchweg Kicker des Jahrgangs 2005, von ihrer besten Seite präsentieren, und gewannen alle vier Partien des 1. Spieltags. Zwar gab es anschließend einen kleinen Durchhänger mit nur drei Zählern, doch dann war das von Stefan Postel und Gunter Preussker trainierte Team wieder voll da, holte am 3. Spieltag erneut zwölf Punkte, womit man sich auf den zweiten Tabellenplatz vorschob. Alles andere als ein Weiterkommen in die Hauptrunde stand für das Trainergespann von vornherein nicht zur Debatte. „Das ist einfach Pflicht. Wir wollten aber auch auf jeden Fall ganz oben mitmischen“ sagt Stefan Postel.

„Unser Ziel ist es, ins Pokal- oder Meisterschaftsfinale vorzustoßen und dabei gegen so namhafte Teams wie den HSV oder St. Pauli zu bestehen. Ich ha-be bisher keine Mannschaft gesehen, die wir nicht schlagen können. Unsere Truppe, die 2010 gegründet wurde und seitdem schon drei Staffelmeisterschaften holte, ist auf allen Positionen gut besetzt. Die Spieler verstehen sich prima, sind untereinander befreundet, die Basis für den Erfolg.“
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige