Klarer Auftaktsieg bei Hamburgs Hammonia

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Kapitän Murat Ak (unten), der bereits nach wenigen Minuten mit einer Zerrung ausscheiden musste und durch Imad Muain ersezt wurde, kann den Schuss von Hakan Bitkin (links) abblocken Fotos: th

SV Barmbek dank bärenstarkem 4:0 gegen VfL Hammonia mit tollem Saisonstart

Von Thomas Hoyer

Hamburg. Für eine faustdicke Überraschung sorgte Kreisligist SV Barmbek zum Saisonauftakt beim VfL Hammonia. 4:0 hieß es nach 90 Minuten gegen die zu den Favoriten zählenden Eimsbütteler- und das nicht einmal unverdient.
Die Platzherren nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand. Barmbeks Abwehr stand sicher, obwohl Kapitän Murat Ak bereits nach wenigen Minuten verletzt ausscheiden musste. Seine erste Chance in der 20. Minute nutzte der SVB eiskalt: Nach Freistoß von Mikko Bröcker traf Dennys Althoff volley zur Führung. Nur 180 Sekunden später erhöhte Marcel Bethke nach einem Konter über Philip Kittel mit einem schönen Heber auf 2:0. Der dritte Treffer durch Kittel nach Querpass von Ockenfuss ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten (33.). Zuvor hatte der SVB bei einem Lattenschuss des Gegners Glück. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Platzherren, die insgesamt zu 18 Ecken kamen, weiter das Geschehen. Hochkarätige Chancen sprangen dabei nicht heraus. Für den 4:0-Schlusspunkt sorgte Danny Ockenfuss mit einem Flachschuss ins lange Eck. „Wir sind einfach nur glücklich“, so Trainer Daniel Gehrke. „Das war eine sehr gute Leistung.“
Im Kader der Barmbeker, die fast die komplette letzte Saison um den Klasserhalt kämpfen mussten, hat es zahlreiche Veränderungen gegeben. Zwar sind eine Reihe von Spielern nicht mehr dabei, doch hofft Daniel Gehrke, der Claus Frerix (jetzt 2. Vorsitzender beim SVB) als Trainer ablöste, die Abgänge mit zahlreichen Neuzugängen kompensieren zu können. Vor allem Mittelfeldspieler Danny Ockenfuss und Angreifer Philip Kittel traut der Coach eine Menge zu. Ein völlig neues Gesicht hat die Abwehr. Mit Nico Dreißig und Björn Schütte - beide wechselten in die eigene „Zweite“ - sowie Sven Diemann, der genau wie Marcus Richter nach Kreuzbandriss erst wieder zur Rückrunde fit sein dürfte, sind gleich drei Innenverteidiger der Vorsaison nicht mehr dabei. Kapitän Murak Ak, Julian Wurz und Dennys Althof sollen die entstandenen Lücken schließen. „Oberste Priorität hat zunächst einmal der Klassenerhalt“, weiß Trainer Daniel Gehrke.
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