„Letz Fetz“ kamen aufs Treppchen

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„Letz Fetz“ vom Bramfelder SV, Drittplatzierter in der Kategorie „Frauen I“, spielte in folgender Besetzung (hintere Reihe v.l.): Britta Freige Julia Tauchert, Jennifer Hass, Tina Thomaneck; (vordere Reihe): Dana Dowe, Madlen Schünemann, Claudia. Davor liegend. Sanda Eichler. Foto: Thomas Hoyer

23. Hanse Pokal hatte leichten Melderückgang zu verzeichnen

Hamburg/Bramfeld. Mit den Finalrunden in den sechs ausgeschriebenen Klassen ging vor kurzem der diesjährige Hanse-Pokal zu Ende, den der Hamburger Volleyball-Verband zum 23. Mal veranstaltete. Wie immer mit Unterstützung des WochenBlattes, das die Trophäen für die Erstplatzierten stiftete.
Nicht gerade viel versprechend starteten die Damen des AMTV in die Finalrunde der Kategorie „Frauen I“. Trotz Gewinn des ersten Durchgangs verlor man gegen die „Knallfrösche“ (SG HNF) mit 25:21, 17:25 und 9:15. „Wir haben zu viele Fehler beim Aufschlag gemacht, und der Gegner hat sich im Verlauf des Spiels gesteigert“, so Trainer Thomas Nohr. Dann aber gelang es den Rahlstedterinnen, die im Frühjahr den Aufstieg in die Bezirksliga feiern konnten, ihr Potential abzurufen. Käpt´n Zohra Saban und ihre Mitstreiterinnen gewannen nicht nur das zweite Spiel gegen „Letz Fetz“ vom Bramfelder SV in zwei Sätzen, sondern waren auch im Endspiel, in dem man erneut auf die „Knallfrösche“ traf, nicht zu schlagen (25:18, 25:22).
Etwas enttäuscht über sein Abschneiden war das Team des SC Concordia, das in Klasse „Männer II“ antrat (früher unter dem Namen „Die Perser“). Die Truppe um Kapitän Ali Feily gewann zwar ihre erste Partie gegen die „Tiburones“ in zwei Sätzen, verlor dann aber im Tie-Break gegen den späteren Hanse-Pokal-Sieger GW Eimsbüttel. In der Klasse „Mixed I“ schmetterten sich in diesem Jahr die Volleyfüchse aufs oberste Treppchen, nachdem das Team um Kapitän Abdulah Djakkani 2010 bereits einmal Zweiter geworden war. „Hangenah“ heißt der Sieger in Kategorie „Mixed II“, wie die Volleyfüchse ein Team, das keinem Verein angeschlossen ist. „Mit dem Meldeergebnis von 118 Teams sind wir sehr zufrieden, auch wenn es im Mixedbereich einen Rückgang zu verzeichnen gab“, so Heike Köther, Mitarbeiterin des Hamburger Volleyball-Verbandes. „Für viele Mannschaften ist unser Turnier wieder eine willkommene Überbrückung der Spielpause, dient darüber hinaus der Integration neuer Akteure. Besonders freut uns die Unterstützung durch das WochenBlatt, das den Hanse-Pokal 1989 mit unserem früheren Geschäftsführer Gerd Griem ins Leben gerufen hat.“
Die Ergebnisse in der Übersicht:
Mixed I: 1. Volleyfüchse/ vereinslos 2. Alles wird gut/ TSV Reinbek 3. Betreutes Wohnen/ VG HNF 3. Hammster/ SV St. Georg; Mixed II: 1. Hagenah/ vereinslos 2. Yes we can/ sportspaß 3. AST ASTi/ vereinslos; 3. Gama/ 1. FC Hellbrook; Frauen I: 1. AMTV; 2. VG HNF Knallfrösche; 3. Letz Fetz/ Bramfelder SV 3. Bramfelder Deerns/ Bramfelder SV; Frauen II: 1. SV Nettelnsburg-Allermöhe; 2. Alles für den Dackel/ GW Eimsbüttel; 3. Hummeln/ Hummelsbütteler SV; 3. Hamburger; Männer I: 1. Leningrad Cowboys/ BW Schenefeld 2. Rissener SV 3. Unfassbier/ VG WiWa 3. FSV Harburg; Männer II: 1. GW Eimsbüttel 2. SC Concordia; 3. Tiburones/ Blankeneser MTV. (th)
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