Mission erfüllt!

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Maria Albrecht befördert das Leder mit dem Oberschenkel zum umjubelten 1:0 in die Maschen Foto: th

BSV-Frauen holen den Oddset-Pokal und ziehen in den DFB-Pokal ein

Von Thomas Hoyer
Bramfeld
Die Fußballerinnen des Bramfelder SV schweben auf Wolke Sieben. Nach dem hervorragenden Abschneiden in der noch laufenden Meisterschaft erfüllte sich das Team von Trainer Manuel Alpers in der vergangenen Woche auch den Traum vom mit 4.000 Euro dotierten Sieg im Oddset-Pokal. Nach dem Klassenerhalt das zweite große Ziel in dieser Saison. Vor über 500 Zuschauern im Hoheluftstadion besiegten die BSV-Mädels den Regionalliga-Konkurrenten FC Bergedorf 85 mit 1:0. In den bereits vorher angefertigten T-Shirts mit dem Aufdruck „Mission erfüllt“ machte das Team anschließend beim Jubeln eine ebenso gute Figur wie zuvor dem Platz.

Glück und Geschick

Die Bramfelderinnen gingen mit einem großen Handicap in das Finale. Für Torhüterin Fredericke Wiener, die wegen eines Urlaubs in der Karibik ausfiel, musste Mittelstürmerin Marika Tokarski das Tor hüten. Die Bramfelderinnen begannen mutig, spielten nach vorne und waren weitaus mehr im Ballbesitz, doch echte Chancen sprangen dabei nicht heraus. Die erste große Möglichkeit des Spiels hatte der Gegner nach 20 Minuten, doch strich der Schuss am langen Pfosten vorbei.
Kurz darauf wurde es vor dem Bergedorfer Tor erstmals gefährlich: Nach Flanke über die gegnerische Abwehr auf den langen Pfosten knallte Dalina Saalmüller den Ball volley neben das Tor. In der 33. Minute hatten die Bramfelder schon den Torjubel auf den Lippen, doch traf Jasmin Wolf nach Kopfballverlängerung von Catharina Schimpf den aufsetzenden Ball nicht richtig, schoss aus sechs Metern freistehend über das Gehäuse. Kurz darauf parierte BSV-Torhüterin Marika Tokarski bei zwei gefährlichen Aktionen der Bergedorfer. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel fasste sich dann Dalina Saalmüller ein Herz und überlief ihre erstligaerfahrene Gegenspielerin Anna Hepfer an der Außenlinie. Es folgte ein Pass zur mitgelaufenen Catharina Schimpf, deren Flanke Maria Albrecht aus fünf Metern an Bergedorfs etwas zu spät herauskommender Torhüterin Jennifer Weber vorbei mit dem Oberschenkel zum 1:0 in die Maschen bugsierte. Der Gegner besaß einige Chancen zum Ausgleich. Doch überstand der BSV die Schlussoffensive Bergedorfs mit Glück und Geschick.
Nach dem Schlusspfiff war der Jubel bei Spielerinnen und Verantwortlichen unbeschreiblich. „Ich denke, unter dem Strich geht unser Sieg in Ordnung. Ein bisschen Glück gehört auch dazu“, so Trainer Manuel Alpers. „Jetzt hoffen wir auf ein attraktives Los in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde.“
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