Sieg gegen Werder Bremen in Hamburg

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Bremens Julia Suderburg (r.) versucht Vanessa Zawada an der Flanke zu hindern

BSV-Damen in der zweiten Halbzeit ganz stark

Hamburg. Von so einem Sieg dürften derzeit die Bundesliga-Profis des HSV träumen, die am kommenden Sonntag Werder Bremen empfangen. Die Fußballerinnen des Regionalligisten Bramfelder SV machten es vor, besiegten den Erzrivalen von der Weser hoch verdient mit 4:1.
Der BSV besaß bereits nach 30 Sekunden durch Vanessa Zawada eine gute Einschussmöglichkeit, doch in der Folge des zunächst zerfahrenen Spiels hatte das Team kaum klare Aktionen zu bieten. Die Bremerinnen hingegen nutzen einen krassen Abwehrfehler zum 1:0 (11.) Ein Tor, das sich Dalina Saalmüller, die einen etwas zu kurzen Rückpass spielte und Torhüterin Friederike Wiener, die nicht konsequent genug herauskam, ankreiden lassen muss. In der 21. Minute wäre fast das 0:2 gefallen, doch machte Friederike Wiener den Hochkaräter von Werder zunichte. Danach fand Bramfeld langsam besser ins Spiel. Ein Schuss von Denise Stroda konnte gerade noch zur Ecke abgefälscht werden (26.). Zwei Minuten später durften die BSV-Damen dann aber jubeln. Nach Pass von Marika Tokarski traf Dalina Saalmüller zum 1:1. Kurz vor der Pause scheiterte Werder mit einem Hochkaräter an Friederike Wiener, die das Leder gerade noch an die Latte lenken konnte. In Durchgang zwei bestimmte der BSV dann klar das Geschen. In der 48. Minute lag der Führungstreffer in der Luft, als Catharina Schimpf aus sieben Metern nur den Pfosten traf. Doch das 2:1 ließ dank einer schönen Einzelleistung von Dalina Saalmüller, die in ihren 280 Euro teuren gelben „Buffern“ auf Rechtsaußen mehrere Bremerinnen vernaschte, nicht lange auf sich warten. Ihr Zuspiel brauchte Marika Tokarski nur noch über die Linie zu drücken (53.). In der Folge marschierte der BSV weiter: Von Tokarski bedient, hämmerte Nurdin Üstin den Ball aus 15 Metern zum 3:1 in den Winkel (70.). Doch die jetzt wieder auf Platz vier liegenden Bramfelderinnen hatten noch nicht genug. Catharina Schimpf erhöhte per Kopf auf 4:1 (80.). Kurz danach verschoss Vanessa Zawada einen von Bremens Torhüterin an Paula Zizelsberger verschuldeten Foulelfmeter. (th)
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