Siegesserie gerissen

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Tolles Team (v.l.): Peter Koch, Thorsten Lübeck, Haytham Al-Shakarchi, Frank Rohde, Lutz Nowak, Martin Wullenweber und Zakai Aydin Foto: th

Aufstieg der Tischtennis-Herren der SG Hellbrook nicht gefährdet

Von Thomas Hoyer
Bramfeld
Die schöne Serie ist gerissen: Nach elf Siegen in den bisherigen elf Punktspielen verlor die 3. Tischtennis-Herren der SG Hellbrook/ Osterbek am vergangenen Freitagabend gegen den härtesten Verfolger Bramfelder SV in eigener Halle mit 5:9.
Lutz Nowak, der an Nummer drei spielt, hatte die erste Saisonniederlage bereits kommen sehen. „Das wird heute nichts, wir sind zu sehr geschwächt,“ sagte der Kapitän schon vor der Partie skeptisch.
Das aus gutem Grund, denn mit Martin Wullenweber war der Ausfall eines Spielers zu beklagen, der bislang alle seine zehn Einzel gewonnen hatte und diesmal mit Rückenproblemen passen musste. Nach den drei Eingangsdoppeln lag das Team, noch im Soll. Thorsten Lübeck/ Frank Rohde und Peter Koch/ Haytham Al-Shakarchi sorgten für eine 2:1 Führung. Auch nach eineinhalb Stunden war die Partie noch nicht verloren. Erst als Zakai Aydin bei 2:1-Führung im vierten Satz drei Matchbälle vergab und sich schließlich in seinem zweiten Einzel noch mit 2:3 geschlagen geben musste, nahm die erste Saisonniederlage Form an.
5:9 hieß es am Ende, nachdem man das Hinspiel noch mit demselben Resulat gewonnen hatte. „Das nackte Ergebnis täuscht etwas“, so Lutz Nowak. „Das war eine knappe Angelegenheit. Vier Spiele haben wir erst im fünften Satz verloren.“

Viele Verletzungen


In der vergangenen Saison waren die 3. Herren der SG Hellbrook/ Osterbek etwas unglücklich als Drittletzter von der 1. in die 2. Kreisliga abgestiegen. Nur ein Punkt hatte zum Klassenerhalt gefehlt. Mit ausschlaggebend waren einige Ver-letzungen wie von Thorsten Lübeck (Bänderriss) und Haytham Al-Sha-karchi (Rücken), mit 60 Jahren der älteste Spieler des Teams. In der unteren Klasse wurden die Bramfelder ihrer Favoritenrolle dann ganz schnell gerecht und setzten sich von der Verfolgern ab. Trotz der ersten Niederlage dürfte der Mannschaft der Wiederaufstieg kaum noch zu nehmen sein. Die drei Ersten steigen auf. Bei noch sechs ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf Platz vier bereits acht Punkte.
Nächster Gegner ist der Tabellenvorletzte, TSV Wandsetal. „Keine einfache Aufgabe, weil wir nicht nur weiter auf Martin Wullenweber verzichten müssen, sondern auch unsere Nummer eins, Haytham Al-Shakarchi nicht dabei ist“, so Kapitän Nowak. „Dennoch müsste es zu einem Sieg reichen. Das Hinspiel hatten wir deutlich mit 9:3 gewonnen.“ Auch im Hamburger Pokal lief es bisher prima. Nach zwei Siegen über höherklassige Teams stehen Lutz Nowak und seine Mitstreiter bereits in der 3. Runde.
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