Souveräner Aufstieg für HGHB in Hamburg

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Die Handballer der HGHB haben nach einer Klassesaison allen Grund zum Jubeln. Foto: Thomas Hoyer

Handballer siegen zum Saisonabschluss gegen TV Fischbek

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Noch einmal ihre Klasse unter Beweis stellten die Handballer der HG-Hamburg-Barmbek (HGHB) am vergangenen Sonnabend beim letzten Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten TV Fischbek. Das Team von Trainer Holger Bockelmann, das bereits vorzeitig als Hamburger Meister und Aufsteiger feststand, gewann souverän mit 33:26.
Die Gastgeber, die nach der Partie von Rolf Reincke, dem Präsidenten des Hamburger Handball - Verbandes für ihren Titelgewinn geehrt wurden, dominierten von Beginn an und besaßen bis zu zehn Toren Vorsprung, wobei es im Abschluss sogar noch einige Schwächen gab. Beste Schützen waren Robin Morgner und Per-Jonas Becker mit jeweils sieben Treffern.

Nur wenig Abgänge nach Abstieg

Trotz des Abstiegs aus der Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein war es den Verantwortlichen nach der letzten Serie gelungen, die Truppe fast komplett zusammen zu halten. Mit Torwart Marco Kaninck, Jörg Bokelmann und Lars Zimmermann hatte es nur drei Abgänge gegeben. Ein gutes Händchen bewies die HGHB-Führungscrew bei der Verpflichtung ihrer beiden Zugänge. Linksaußen David-Niklas Emmel spielte sich mit seiner erstklassigen Deckungsarbeit schnell in die Mannschaft, während der ebenfalls abwehrstarke Kreisläufer Moritz Hesse in der Rückserie immer besser in Fahrt kam und den für einige Wochen verhinderten Robin Morgner gut ersetzen konnte.

Frühzeitiger Aufstieg

Zum Saisonauftakt wurden die Barmbeker ihrer Favoritenrolle mit zwei Kantersiegen sofort gerecht. Umso überraschender verlor man die dritte Partie gegen TuS Aumühle, ein Warnschuss, die neue Spielzeit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Truppe um Kapitän Per-Jonas Becker, mit 105 Toren vor Robin Morgner (84), Aaron-Levin Dietrich (81) und dem als einzigem Spieler in keiner Partie fehlenden Jörn Kammler (81) bester Torschütze der Saison, ging fortan noch konzertierter zur Sache, präsentierte sich von Woche zu Woche stabiler in ihren Leistungen und landete 14 Siege in Folge. Und wenn es einmal knapp zuging, behielt die eingespielte Truppe von Trainer Holger Bokelmann die Ruhe und gewann trotzdem. Doch ausgerechnet am 18. Spieltag, an dem man bereits vorzeitig Meisterschaft und Aufstieg hätte feiern können, erwischte es die Barmbeker zum zweiten Mal, als man bei der HG Nord mit 24:26 den Kürzeren zog. Nach 16:15-Pausenführung fiel die Ausbeute in der zweiten Halbzeit mit acht Treffern erbärmlich aus. Auch ein Verdienst des gegnerischen Torwarts Benjamin Schröder, der zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Wunschliste der HGHB stand und mittlerweile als erster Neuzugang für die nächste Serie feststeht. Doch schon eine Woche später war der Titel perfekt. Gegen die HT Norderstedt, die zu diesem Zeitpunkt noch Chancen auf die Vizemeisterschaft besaß, brannte die Truppe ein wahres Feuerwerk ab, zeigte eine ihr besten Saisonleistungen und gewann am Ende souverän mit 37:26. „Unser Erfolg ist nicht schwer zu erklären. Er beruht vor allem auf einem gleichmäßig gut besetzten, sehr spielstarken Kader“, so Ligaobmann Jürgen Hitsch. „Es gibt zwar einige Leistungsträger wie Torwart Matthias Nagl doch keine absoluten Stars wie in anderen Teams, was man auch darin sieht, das keiner unserer besten Torschützen in der Statistik unter den Top Ten der Liga zu finden ist.“ Einziger Wehmutstropfen in dieser Serie waren zum Saisonende die schweren Trainingsverletzungen von Henning Mauer und Christian Trebbow, die sich eine Muskelbündelriss im Oberarm beziehungsweise einen Achillessehnenabriss zuzogen.

Kader wird verstärkt

Nach derzeitigem Stand der Dinge wird die Mannschaft mit Ausnahme von Michael Schmidt (zurück zum SV Beckdorf) und Thomas Renz (unbekannt) zusammenbleiben. Einige Verstärkungen sollen dafür sorgen, dass sich die Barmbeker bei ihrem dritten Anlauf endlich in der Oberliga etablieren können.
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