Tanzen in der Bundesliga

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„Fabulit“ schaffte als Vizemeister den Aufstieg in die Oberliga Foto: Thomas Hoyer

Aufstiegsjubel bei den Tanzgruppen „Zirkon“ und „Fabulit“

Von Thomas Hoyer
Steilshoop Auch wenn sich der Traum von „Topas“, der leistungsstärksten Jazz- und Modern-Dance-Formation der GFG Steilshoop, nicht erfüllt hat, auch im kommenden Jahr in der 1. Bundesliga zu tanzen, kann der Verein auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken: Mit „Zirkon“ und „Fabulit“ schafften gleich zwei Gruppen den Aufstieg.
Mit großen Hoffnungen war die Formation „Topas“ in die neue Serie gestartet, galt es doch, sich nach einer tollen Saison 2013 auch im zweiten Jahr in der höchsten Klasse, der Bundesliga, zu behaupten. Platz acht, der zur Relegation und damit auch zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigt, lautete das erklärte Ziel. Und zunächst sah es auch so aus, als könnten die Schützlinge von Trainerin Yvonne Jakobeit mit ihrer Choreografie „Faunos“ nach zwei achten Rängen in den beiden ersten Turnier genau dieses Ziel erreichen. Es folgte ein neunter Platz, der schon erahnen ließ, dass es beim letzten Turnier unglaublich schwer werden würde, im Kopf-an-Kopf-Rennen mit „Suspense“ von der TGV Rosengarten-Lampertheim  zu bestehen. Hinzukam, dass Janine Entrich nach einen Mittelfußbruch ausfiel und durch Franziska Strysack ersetzt wurde. Mit Lisa Fuhrmann (Hüftbeschwerden) musste bei der Abschlussveranstaltung sogar noch eine zweite Tänzerin ausgetauscht werden. Ihre Position übernahm Melanie Aulbach. Von diesen Missgeschicken jedoch unbeeindruckt gaben die Damen von „Topas“ noch einmal alles, wuchsen über sich hinaus und lieferten ihren besten Vortrag ab, doch sollte es am Ende wieder nur zur Platz neun reichen, der schließlich in der Summe aller vier Turniere den direkten Abstieg in die 2. Bundesliga bedeutete. „ Die Mädchen haben wirklich um ihr Leben getanzt. Ich war richtig gerührt von der letzten Vorstellung“, so Trainerin Yvonne Jakobeit, „Der Abstieg ist schon eine Enttäuschung aber nicht wirklich dramatisch. Der Druck war enorm. Wir haben zwei tolle Jahre in Deutschlands höchster Klasse mitgemischt. Das ist aller Ehren wert.“
Für eine faustdicke Überraschung sorgte die Gruppe „Zirkon“, die als Meister der Regionalliga Nord-Ost den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Und das obwohl vor Saisonbeginn mit Vivian Fohs und Natascha Annen zwei ihrer besten Tänzerinnen zu „Topas“ gewechselt waren. Doch entpuppten sich die Neuzugänge Stella Mickeler Garcia, Sarah Bekele und Madlen Ziegerick als echte Verstärkungen. Nach einem zweiten Platz zum Auftakt kamen die Damen von Zirkon immer besser in Fahrt. Sie begeisterten die strengen Wertungsrichter mit ihrer ausdrucksstarken, verführerischen Choreografie „Numb“ und gewannen die drei weiteren Turniere. „Nachdem wir 2013 nur knapp dem Abstieg entgangen waren, hieß das Ziel eigentlich nur der Klassenerhalt“, so Trainerin Franziska Stender. Ebenfalls überraschend kommt der Aufstieg von „Fabulit“ in die Oberliga, peilte man doch vor Saisonbeginn nur einen Platz im oberen Mittelfeld der Verbandsliga an. Doch schon im ersten Turnier zeigte die von Melanie Aulbach und Britta Stemmann trainierte Gruppe, in der mit Dominik Voß auch ein Mann tanzt, als erster Tagessieger, dass man ganz vorne mitmischen kann.
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