UH Adler ist das Meisterteam

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Das Meisterteam von der Beethovenstraße.
 
Einen Szene aus dem letzten Punktspiel gegen den HEBC. Adlers Maikel Papke (r.) versucht Stefan Hermes zu stoppen. Fotos: Hoyer

Aufstieg: Barmbeker Kicker feierten bis tief in die Nacht ihre Bezirksligameisterschaft

Barmbek. Bis tief in die Nacht feierten die Kicker des SV UH/Adler am vergangenen Sonntag die Bezirksligameisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die höhere Klasse. Da konnte auch die voran gegangene Niederlage im letzten, für die Barmbeker bedeutungslosen Punktspiel gegen den HEBC der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Vor über 300 Zuschauern unterlag die Truppe von Trainer Holger Hanssen dem Gegner mit 0:4.
Die Gäste, die unbedingt einen Sieg benötigten, um Platz zwei zu verteidigen, sprich an der Aufstiegsrunde teilzunehmen, legten per 14m-Flachschuss das 1:0 vor (13.). Zehn Minuten später traf Felipe Vidal für das ersatzgeschwächte Team von UH Adler nur den Innenpfosten. Als den Eimsbüttelern nach einer Stunde durch Jannik Gramsch, der das Leder an Adlers entgegen stürzenden Keeper Axel Möhring vorbei in die Maschen schob, das 0:2 gelang, war die Partie gelaufen. Kurz vor dem Ab-pfiff kassierten die Platzherren noch zwei weitere Treffer.
„Besser abzuschneiden, als in der letzten Saison, als am Ende Platz zehn heraussprang, das hatten wir uns vorgenommen“, so Ligaobmann Udo Stut. „Dass es jedoch so gut laufen würde, hat wohl keiner für möglich gehalten.“ Und in den ersten beiden Spielen sah es auch nicht da-nach aus, als würde man vorne mitmischen können. Einem 2:2 auf eigenem Platz gegen den SV Bergstedt folgte eine 3:4-Niederlage gegen den späteren Absteiger SC Urania. Dann aber kam die zu Saisonbeginn neu formierte Truppe – nur acht Akteure der letzten Serie standen noch im Kader – immer besser in Fahrt. Nach vier Siegen übernahm das Team von Holger Hanssen, der zu Saisonbe-ginn Peter Vernickel als Trainer ab-gelöst hatte, die Tabellenführung. Ingesamt blieb man 15 Spiele ungeschlagen und hatte nach der Hinserie bereits sieben Punkte Vorsprung auf tus Berne „herausgearbeitet“. Einige Verletzungen und die Sechs-Spiele-Sperre von Harry Nadolny, der in dieser Serie 13 Treffer erzielte, da-mit hinter Dusko Pezerovic (19) zweitbester Schütze von Adler war, konnten mühelos kompensiert wer-den. „Unser Kader ist sehr ausgegli-chen besetzt, das hat sich bezahlt gemacht“, erklärt Udo Stut. Höhe-punkte waren die beiden 1:0-Auswärtserfolge bei zu den Favori-ten zählenden Teams HEBC und VfL 93. Garant dieser besonders wichtigen Siege war Torhüter Axel Möhring, ein Neuzugang vom SC Sternschanze, der eine ganze starke Saison spielte. „Das war schon beeindruckend, was unsere Mannschaft in der Hinrunde gezeigt hat“, so Udo Stut. Im letzten Spiel vor der Win-terpause wurde die tolle Serie der Barmbeker, die einen bemerkenswerten Zuschauerschnitt von über 100 Besuchern hatten, nach enttäuschender Leistung gegen die „Zweite“ des Bramfelder SV allerdings jäh gestoppt. Zu Beginn des neuen Jah-res kam es an der Beethovenstraße zum Gipfeltreffen mit Verfolger VfL 93. Beide Teams boten eine starke Leistung, trennten sich vor 300 Zuschauern 2:2. Nach zwei Siegen ge-gen Paloma II und BU II geriet das Team kurzfristig ins Straucheln. Einem 2:2 auf eigenem Platz gegen Wellingsbüttel folgte eine 0:1-Heimniederlage gegen TuRa Harks-heide. Die Meisterschaft war wieder offen, der VfL 93 plötzlich in Schlagdistanz. Dann aber folgte mit fünf Siegen ein wirklich „goldener“ April. Nach Punktverlust des VfL gegen Harkheide (1:1) am 4. Mai standen Kapitän Mortaza Naseri und seine Mitstreiter am vorletzten Spieltag als verdienter Meister und Aufsteiger fest, konnten sich sogar eine 2:5-Niederlage bei Condors „Zweiter“ leisten.
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