Urania nur Sechster in Hamburg

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In dieser Besetzung mussten sich Uranias 1. Herren am letzten Spieltag Oberalster VfW geschlagen geben (v. l.): Manfred Nowak, Michael Janssen Oliver Gernhardt, Lutz Mocker, Florian Skibbe und Fabienne RocheteauFoto: Hoyer
 
Der an Nummer eins spielende Florian Skibbe

Große Aufholjagd gegen Oberalster VfW war vergeblich

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Der große Kampfgeist wurde am Ende nicht belohnt: Nach toller Aufholjagd eines 2:7 Rückstands mussten sich die Tischtennisspieler des SC Urania in heimischer Sporthalle am Lämmersieth dem Team von Oberalster VfW knapp mit 7:9 geschlagen geben, womit man auf Platz sechs der Hamburg-Liga abrutschte.
Die Ausgangslage war klar. Nur der Gewinner der Partie würde vorerst weiter in der Spitzengruppe mitmischen können. Dementsprechend motiviert nahmen beide Teams die drei Eingangsdoppel in Angriff. Mit dem besseren Ausgang für die Gäste, die 2:1 in Führung gingen, da nur Florian Skibbe mit seinem Partner Rocheteau als Sieger die Platte verließ. Und auch in der ersten Einzelrunde lief es bei den Barmbekern alles andere als gut. Bis auf Lutz Mocker, der Oberalsters Abwehrspezialist Rainer Knappek 3:2 bezwang, konnte kein Urane seine Partie gewinnen, sodass man fast aussichtslos mit 2:7 ins Hintertreffen geriet. Doch die Truppe zeigte Kampfgeist, holte in der zweiten Einzelrunde Punkt auf Punkt auf und kam bis auf 7:8 heran, so dass im abschließenden Entscheidungsdoppel noch ein Unentschieden möglich war. Doch Skibbe/ Rocheteau schafften den ersehnten Zähler nicht mehr, verloren gegen Nico Schild/ Peter Hartmann in drei Sätzen mit 6:11, 9:11 und 9:11. „Das war eine sehr spannende und schöne Auseinandersetzung zwischen zwei gleichstarken Teams“, so Uranias Kapitän Lutz Mocker. „Schade, dass es am Ende nicht mehr zum Punktgewinn gereicht hat.“
Bei den Barmbekern gab es nach der letzten Serie, in der man als Tabellenzweiter zwar die Aufstiegspiele erreichte, dort aber gegen den Bramfelder SV und den VfB Lübeck den Kürzeren zog, keine Veränderungen. Die Stammformation bilden Florian Skibbe, Fabienne Rocheteau, Lutz Mocker, Oliver Gernhardt, Michael Janssen und Pancharai Ruangrit. Zum erweiterten Kreis zählen mit Manfred Nowak und Arne Bleyer außerdem zwei Spieler der 2. Herren, die schon mehrfach zum Einsatz kamen.
Der Punktspielauftakt verlief alles andere als erfreulich. Mit 1:9 musste sich das Team dem TSV Sasel geschlagen geben, wobei die Niederlage gegen den Topfavoriten allerdings nicht wirklich überraschend kam. „Der Gegner ist einfach eine Klasse besser als wir,“ räumte Kapitän Lutz Mocker ein. Anschließend lief es bei den Barmbekern besser. Die zu den Abstiegskandidaten zählenden Teams der SG GWR/ TuS Osdorf und TTG 207 wurden sicher mit 9:3 bezwungen. Den ersten herben Rückschlag im Kampf um einen Spitzenplatz gabes im Spiel gegen Germania Schnelsen. Das Team verlor unnötig mit 7:9. Vor allem Fabienne Rocheteau dürfte an diesem Tag besonders unglücklich gewesen sein. Der 18-Jährige, der an Nummer zwei spielt, lag in seinen beiden Einzeln schon zweimal 2:0 in Führung und sah wie der sichere Sieger aus. Ihm flatterten jedoch die Nerven- er musste sich noch mit 2:3 geschlagen geben. „Realistisch gesehen, gehören wir zu den Teams, die am Ende Platz drei bis fünf belegen“, erklärt Kapitän Mocker. „Um jetzt aber noch Zweiter zu werden, müssten wir uns steigern.“
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