Zwei Pokalsiege für Hamburger Handballer

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Die „Vierte“ der HGHB jubelt über den Sieg in einem sehr spannenden Pokolafight Foto: Thomas Hoyer

1. und 4. Barmbeker HGHB- Herren enttäuschten die Zuschauer nicht

Mit zwei Pokalsiegen krönte die Handballgemeinschaft Hamburg-Barmbek am vergangenen Donnerstag eine großartige Saison. Die 1. Herren der HGHB, die erst vor Kurzem Hamburger Meister geworden waren, bezwangen im Finale der Männer die HSG Pinnau mit 42:28, während die 4. Herren im Endspiel des Just-as-Well-Pokals die SG Hamburg Nord in einem wahren Krimi nach Verlängerung mit 33:29 schlug.

1.000 Zuschauer


Ab 10 Uhr hieß es in der Halle am Langenfort Handball nonstop. Fünf Hamburger Pokalfinals standen auf dem Programm, denen am Ende mehr als 1.000 Zuschauer beiwohnten. Als zweite von drei Mannschaften der gastgebenden HGHB, die sich für die Endspiele qualifiziert hatten, traf die „Vierte“ im Just-as-well-Pokal auf die SG Hamburg Nord 5. Nach relativ ausgeglichenem Spiel mit wechselnder Führung stand es nach 35 Minuten noch 15:15 (Halbzeit 12:12). Dann aber schien es, als könnten die Barmbeker die Partie klar für sich entscheiden. Der in dieser Phase überragende Malte Peters traf, wie er wollte, erzielte fünf Tore in Folge, während der Gegner seine Angriffe erfolglos abschloss. So lagen die Barmbeker Mitte der zweiten Halbzeit fast uneinholbar mit 23:16 vorne. Doch plötzlich wollte nichts mehr gelingen. Sicher auch deshalb weil man einige unnötige Zweiminutenstrafen kassierte. Der Gegner holte Tor um Tor auf und ging drei Minuten vor dem Abpfiff mit 24:23 in Führung. Als ein Katastrophenpass vor dem eigenen Siebenmeterraum 120 Sekunden vor dem Abpfiff zum 24:26 führte, schien die Niederlage perfekt, doch Sven Reinecke, der an diesem Tag treffsicherste Schütze, bewies gute Nerven. Er erzielte nicht nur den Anschlusstreffer, sondern auch per Siebenmeter mit dem Schlusspfiff den Ausgleich. Damit wurde eine Verlängerung notwendig (2x5 Min.), die das HGHB-Team schließlich mit 33:29 für sich entscheiden konnte. „Erst die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga und jetzt der Pokalgewinn - das war wirklich eine Supersaison“, freute sich Trainer Michael Schiebel. „Mein besonderer Dank geht an unsere Fans, die uns wirklich toll unterstützt haben.“ Zwar schaffte auch die 3. Damen der HGHB den Einzug ins Finale des Just-as-Well-Pokal, doch musste sich das Team von Trainer Frank Puhlmann dort dem TH Eilbeck mit 18:25 (9:12) geschlagen geben.

Stark von Beginn an


Obwohl Pokalspiele ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben, ließen die favorisierten 1. Herren der HGHB in ihrem Endspiel von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger den Platz verlassen würde. Und das obwohl mit Hendrik Meyn, Henning Mauer und Christian Trebbow drei Leistungsträger verletzt ausfielen. Der frisch gebackene Hamburger Meister zeigte sich in allen Belangen überlegen, führte schnell mit 3:0. Zur Pause stand es bereits 18:10. In der zweiten Halbzeit ging das Team von Trainer Holger Bockelmann weiter auf Torejagd und deklassierte den Gegner schließlich mit 42:28. Die meisten Treffer erzielten Rückraumspieler David Caballero (8) und Kreisläufer Robin Morgner (7). „Nach wenigen Minuten war klar, wohin die Reise geht“, so HGHB-Herrenressortleiter Jürgen Hitsch. „Wir hatten nicht zuletzt aufgrund überzeugender Abwehrarbeit zu keinem Zeitpunkt der Partie irgendein Problem.“
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