„1984“ im Hamburger Sprechwerk

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George Orwell (1903-1950) zählt mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der englischen Literatur Foto: Richards/wb

George Orwells Klassiker als tragische Liebesgeschichte auf der Bühne

Von Mona Kampe
Hamburg.

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Winston Smith ist ein einfaches Mitglied der diktatorisch herrschenden Staatspartei und lebt wie alle unter der totalitären Überwachung durch den „Big Brother“. Der fiktive Herrscher zeigt sich übermächtig und allgegenwärtig. Winston hat sich in Julia verliebt und führt eine geheime Beziehung mit ihr. Um sich und seine Liebste zu schützen, boykottiert er den „Großen Bruder“. Doch das System duldet keine Privatsphäre und bestraft den Abtrünnigen mit Gewahrsam und einer Gehirnwäsche. Kann die Liebe der Schreckensherrschaft trotzen, ohne gnadenlos unterzugehen?
George Orwells Weltklassiker „1984“ von 1948 erlebte im Zuge der Aufdeckung des PRISM-Überwachungsprogramms des US-Geheimdiensts NSA im Juni 2013 in Großbritannien und den Staaten ein Revival. Das Hamburger Sprechwerk zeigt in Kooperation mit „die medienakademie“ Hamburg und Förderung durch die Kulturbehörde Hamburg die Theaterfassung von Pavel Kohout. Tobias Kilian, Tom Pidde, Stephan Arweiler, Ines Nieri und Jasmin Buterfas spielen unter der Regie von Konstanze Ullmer und der Dramaturgie von Andreas Lübbers die tragische Liebesgeschichte „1984 - ein Alptraum“. 

Freitag, 29. August (Premiere), 20 Uhr, Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-
Straße 23. Auch: Sonnabend, 30. 8., 20 Uhr + Sonntag, 31. 8., 18 Uhr. Karten 19 Euro, erm. 12,50 Euro unter Tel.: 0180 - 50 40 300; hamburgersprechwerk.de
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