„Augenblicke aus der Großstadt“

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Agnieszka Grützmacher-ApeltFoto: ks

Elf Künstler bei den Borgfelder Kulturtagen „BorgArt“ vom 31. Januar bis 14. Februar

Borgfelde. Kunst, Musik, Lesungen: Unter Schirmherrschaft von Jutta Kodrzynski, Vorsitzende des Kulturausschusses Hamburg-Mitte, werden am kommenden Freitag (31. Januar, 19 Uhr) die Borgfelder Kulturtage „BorgArt“ in der Jungestraße 10 eröffnet. Die ausgestellten Objekte bieten einen Querschnitt über die unterschiedlichen Schaffensweisen und Stilrichtungen der beteiligten elf Künstler. So ist Robert Schurig, der seit 1995 im Stadtteil lebt, mit ausdrucksstarken Linolschnitten vertreten. Er zeigt grafische Arbeiten, Zeichnungen und Ölgemälde. Agnieszka Grützmacher-Apelt (37), ebenfalls mit Wahlheimat Borgfelde, hat sich bei ihren teils großformatigen Ölbildern auf den weiblichen Akt in kräftigen Farben spezialisiert. Stefan Keßmeyer (39) stammt aus dem Nordrhein-Westfälischen Sprockhövel, lebt seit einigen Jahren mit seiner kleinen Familie in Rahlstedt. Seine vermeintlich abstrakten Ölbilder bzw. Ölspachtelarbeiten zwingen den Betrachter einerseits, auf Distanz zu gehen, um die Motive in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Andererseits, ganz nah heran zu treten, um die detailreichen gesellschaftlichen und in sich verschlungenen Facetten zu erkennen. Mischa Hansen und Marina Stöter (Hamm) haben sich als Fotografinnen einen Namen gemacht und präsentieren einen Teil ihrer Aufnahmen - Motive aus dem Alten Land, Tierfotos (Hansen) sowie „Augenblicke in der Großstadt“ - die kleinen Dinge, an denen wir meist achtlos vorbei gehen (Stöter). Ebenfalls dabei: Reshat Ameti (Ölmalerei), Larissa Fischer (Aquarelle), Barnabas Fröhlich-Nagy (Portraits), Thorsten Riebesehl (Ölmalerei) und der Pianist Marcus Paquet (Booogi Woogi/Blues). Manuela Gallina wird am Eröffnungsabend Schnellzeichnungen der Gäste anfertigen. Am 1. Februar (20 Uhr) liest sie eigene Gedichte und unterhält die Besucher mit ihrem Gesangsduo „Cantos Del Alma“. Die „BorgArt“ dauert bis zum
14. Februar.  (ks)
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