Ausstellung: Aufbruch in Farbe

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Mädchenkopf mit rotem Turban und gelber Agraffe (Barbarenfürstin) von Alexej von Jawlensky, um 1912 Öl auf Hartfaser, Osthaus Museum Hagen Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf

Ernst Barlach Haus zeigt Werke des deutschen Expressionismus

Von Natascha Gotta
Hamburg
Das Ernst Barlach Haus zeigt in der Ausstellung „Aufbruch in Farbe“ Werke des deutschen Expressionismus. Mit ihren intensiven Farben malten Künstler wie Franz Marc, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, August Macke, Otto Mueller, Lyonel Feininger und Christian Rohlfs kraftvolle und dynamische Bilder. Mit ihrer expressiven Bildsprache provozierte die junge Malergeneration Anfang des 20. Jahrhunderts. Es war der Aufbruch in die „Klassische Moderne“. Die 60 Gemälde und Aquarelle sowie einige Skulpturen stammen aus dem von Karl Ernst Osthaus gegründeten Museum in Hagen. Als Osthaus 1902 sein privates „Folkwang-Museum“ gründete, galt es als das weltweit erste Museum für moderne Kunst. Hagen wurde damals zum Mekka für zeitgenössische Kunst, so Karsten Müller, Leiter des Ernst Barlach Hauses. Die Erben von Osthaus verkauften 1922 die Sammlung und den Name Folkwang nach Essen. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute das Hagener Osthaus Museums nach den Idealen von Gründer Osthaus eine neue Sammlung auf.

Aufbruch in Farbe: bis 25. September, Dienstag bis Sonntag 11 - 18 Uhr, Ernst Barlach Haus (Jenischpark), Baron-Voght-Straße 50a, Telefon 82 60 85, Eintritt: 7 Euro (5 erm.), unter 18 J. frei
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