Goethes Orient-Flucht

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Theaterstück nach Goethe „West-Östlicher Divan“ feiert im Sprechwerk Premiere.Foto: pi

Freie Fassung vom Werk „West-Östlicher Divan“

Borgfelde. Gegensätze ziehen sich magisch an: Dichter Goethe steckt 1814 in einer künstlerischen Krise. Die politischen Umstände in Weimar sind untragbar. Einziger Ausweg: Die Flucht in den Orient. Neben dem Genossen Hafis findet er auch Inspiration in einer neuen Liebe. Mit Marianne von Willemer verlebt er fünf glückliche Jahre, in denen er Gedichte schreibt, die beide Welten zusammenführen. 1819 schließt er die geheimnisvolle, innere Vereinigung des Westens mit dem Osten ab: den West-Östlichen Divan. Die Entstehungsgeschichte entführt den Zuschauer in den tiefen Osten, den Koran und die persische Mystik. Gelingt es Goethe, die Gegensätze in einer Traumwelt zu vereinen? Findet seine rastlose Seele die Einheit, die sie sucht?
Die Factory Theaterproduktionen präsentieren zum ersten Mal in Hamburg ihre sehr freie Fassung von Goethes Werk „West-Östlicher Divan“. Unter der Regie von Gaby Schelle versetzen sich Guido Bayer und Konstanze Ullmer in eine Zeit, in der Liebe, Poesie und Ideale bereits der unliebsamen Realität gegenüberstanden und die verschiedenen Auffassungen sowie Lebensstile des Westens und Ostens miteinander kollidieren. Nicht nur für Freunde klasssicher Literatur ein Muss (mk).

Premiere: Freitag, 3. August, 20 Uhr, Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23. Weitere Vorstellungen: Sonnabend, 4. August und Sonntag, 5. August, 20 Uhr. Eintritt 15 Euro erm. 11 Euro, im Vorverkauf 12 Euro, erm. 9 Euro inklusive VVK-Gebühren. Kartenreservierung unter t 0180 - 50 40 300 oder unter http://www.hamburgersprechwerk.de
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