Hamburg: Die Arbeitswelt auf der Bühne

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Wo stehe ich und wo will ich eigentlich hin? Berufstätige reflektieren in „Make it work!“ gemeinsam ihre Arbeitssituation und finden neue PerspektivenFoto: Hamburger Sprechwerk

Theaterworkshop „Make it work“ dreht sich um Analysen und Utopien

Von Mona Kampe
Hamburg. Wie sieht die Zukunft in Hamburger Büros aus? Sind die Hanseaten leidenschaftliche Arbeitstiere oder ist der nächste Burnout vorprogrammiert? Die Gruppe „dummet face“, die gemeinsam Projekte zwischen Theaterperformance und interaktiven Forschungssettings kreiert, inszeniert zusammen mit dem Publikum eine ganz neue Arbeitswelt - unter dem Motto „Make it work!“. 2007 formierte sich die Initiative aus Studenten der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim.
Austausch zwischen Berufen und Generationen
Im Theaterworkshop tragen Teilnehmer fern des Alltagsstresses und des Zeitdrucks Utopien zusammen, um ihre zukünftige Position am Arbeitsmarkt zu finden. Typische Arbeitsszenarien, zum Beispiel das Assessment Center, werden spielerisch erfasst und weiterentwickelt, Situationen aufgegriffen und Visionen geschaffen. Teilnehmer reflektieren gemeinsam mit den Performerinnen Kaja Jakstat, Johanna Meyer, Franziska Ruhl, Maike Tödter und Ulrike Vogt ihre Joblage und können sich untereinander berufs- und generationsübergreifend austauschen, um ihren Platz in der zukünftigen Arbeitswelt zu finden.
„Make it work!“ findet in Kooperation mit dem projekttheater dresden, dem LOT Theater Braunschweig, dem Theaterhaus Hildesheim und dem Hamburger Sprechwerk statt und wird unter anderem von der Kulturbehörde Hamburg sowie der Erhard Friedrich Stiftung gefördert.

Freitag, 17. und Sonnabend, 18. Januar, 19 Uhr, Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23. Karten 18 Euro, erm. 12,50 Euro, Vorverkauf 15 Euro, erm. 10 Euro. Karten unter Tel.: 0180 - 50 40 300; hamburgersprechwerk
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