Hamburg: Unspektakuläres im Blick

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„Shopping fun“ hat Michael Groth dieses Bild überschrieben Foto: Groth/wb

Künstler Michael Groth sieht genau hin. Werkschau im Gutshaus Glinde

Hamburg. Wer kennt sie nicht, die spektakulären Eindrücke, die hier und dort auf einen einwirken? Die Szenen, die Dinge und die Ansichten, die man schon so häufig gesehen haben, weil sie sofort ins Auge fallen, sich geradezu aufdrängen? Gibt es daneben noch anderes? Etwas, woran man vorübergehen, ohne weitere Beachtung zu schenken? Ja, durchaus! Mit der Ausstellung „So gesehen“ zeigt der Hamburger Kunstmaler Michael Groth Motive, an denen man vielleicht schon oft vorbei gegangen ist, Motive, die auf den ersten Blick unspektakulär scheinen. Ein Beispiel: Die Kaufhausszene, in der man weniger auf die angebotenen Produkte fokussiert, sondern auf die dort „geparkten“ männlichen Kunden. In diesen ganz verschiedenen Motiven spiegelt sich das Unspektakuläre wider. Und manchmal auf geradezu `spektakulär unspektakuläre´ Weise. Der Kunstmaler Michael Groth, 1966 in Hamburg geboren, zeigt Stadt- und Wassermotive, Landschaften und auch Porträts in Acryl und Öl. Seine Arbeiten sind dem Realismus zuzuordnen.

Motivsuche im Urlaub

Michael Groth spürt seine Motive in Städten und am Wasser auf. Dabei sucht er mit Sinn für scheinbar Nebensächliches das Besondere. Wo auf den ersten Blick scheinbar nichts Besonderes zu erkennen ist, sieht er genauer hin. Und entdeckt hier oder dort eine Szenerie, die auf ihre Art sehenswert ist. Das kann in seiner Heimatstadt ebenso passieren wie auf Reisen - Skandinavien, Amerika oder Asien -, wo sich für ihn schon häufig wachsames Hinschauen `gelohnt´ hat. Dazu der Künstler: „ In meinen Bildern versuche ich, das Interessante bestimmter Motive in verschiedenen Lichtverhältnissen darzustellen. Die Betrachter meiner Bilder möchte ich auf das Besondere aufmerksam machen, das sich in scheinbar unscheinbaren Motiven verbergen kann.“ (wb)
Ausstellung „So gesehen“ mit Werken des Hamburger Künstlers Michael Groth ist bis 30. November zu sehen im Gutshaus Glinde, Möllner Landstraße 53. Mo-Fr. 10-12 Uhr, Mo+Mi 14-16 Uhr, Di+Do 14-18 Uhr
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