100.000 Euro für Grünzug Hamm-Mitte

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Die Grünfläche ist nicht schön anzusehen. Die Bewohner wünschen sich eine Sanierung Foto: BIG

Beim Projekt „Spot on Hamm Horn“ sind Anwohner-Ideen gefragt

Von Karen Grell
Hamm
Wie kann man vergessene Orte wieder attraktiv machen? Das fragten sich die Mitwirkende von „Spot on Hamm Horn“, die dann ein Projekt entwickelten, bei dem Anwohner mit einbezogen wurden. Am Ende der Planungen soll das Integrierte Freiraumkonzept für Hamm und Horn stehen. „Ein Projekt mit Ausblick auf die Zukunft “, so Mateusz Lendzinski, der für das Planungsbüro BIG Städtebau arbeitet. Auftraggeber ist die Behörde für Umwelt und Energie. Bürger mit in die Gestaltung der Quartiere einbinden und gemeinsam entlegene Grünflächen entdecken, sei der beste Weg für die Grünzugplanung, so die Idee, die hinter dem ganzen steckt. Immerhin seien es die Anwohner, die Grünflächen nutzen und diese am besten einschätzen können. Zur Entwicklung des Konzeptes hatte es zwei Quartiersspaziergänge und regelmäßige Planungswerkstätten gegeben. Zunächst wurden dann fünf Schwerpunkträume – öffentliche Flächen – ausgewählt und Ideen zur Aufwertung gesammelt und diskutiert. Dafür festgelegt wurden die Carl-Petersen-Straße, der Quartiersplatz, Grünzüge in Hamm-Mitte im Umfeld der Diagonalstraße, der Horner Park und der Löschplatz in Hamm-Süd. Der letzte Rundgang zusammen mit den Anwohnern hat nun die Orte aufgezeigt, die den Familien im Viertel besonders am Herzen liegen. Der Spielplatz Pröbenweg, nahe der Kita Kinderschlupf, war den Kids dabei am wichtigsten. Der Sand sei stark verschmutzt und zu grobkörnig. Der Hügel und die Baumstämme zum Balancieren seien zu rutschig. „Das ist uns da viel zu glatt“, so die Kita-Gänger. Als zweites stand der Bolzplatz Kentzlerdamm auf der Wunschliste. Der Kunstrasen sei hier bereits stark abgenutzt und tiefe Löcher stören beim Fußballspielen. Gerade Jugendliche lieben aber diesen Ort und wünschen sich im Rahmen des Projektes hier Verbesserungen. „Alle Ideen gleichzeitig umzusetzen wird leider nicht gelingen“, so Lendinski, „denn bisher konnten wir für die Umsetzung erst 100.000 Euro akquirieren.“ Der Rosengarten, der im Quartier besonders beliebt ist, wurde als total vermüllt beschrieben. Bei einer Beteiligungs-Aktion am Löschplatz wurde dann noch eine große Ideenkarte erstellt, die Anregungen für konkrete Orte aufzeigte. Zusammenfassend wünschen sich die Anwohner der beiden Quartiere mehr Sauberkeit in ihrem Stadtteil auf den bestehenden Grünflächen und eine Instandsetzung der Spielplätze.
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