Alexandra wäre am 19. Mai 70 geworden

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Der zu Ehren der Künstlerin benannte „Alexandra-Stieg“ im Elbpark Entenwerder in Rothenburgsort. Foto: Röhe

Fünf Jahre Alexandra-Stieg

Rothenburgsort. „Accordéon“, „Mein Freund, der Baum“, „Zigeunerjunge“ oder „Zwei Gitarren“ – mit diesen Liedern verzauberte Alexandra bis Ende der 1960er Jahre Millionen von Deutschen.
Im damals zum Deutschen Reich gehörenden Memelland wurde sie geboren, wohnte eine Zeit lang in Kiel. Alexandra hatte entscheidende Jahre ihres Lebens allerdings in Rothenburgsort verbracht. Auf einem damaligen Schrottplatz auf der gegenüber liegenden Straßenseite, campierten damals Zigeuner, die sie zu dem Titel „Zigeunerjunge“ inspirierte. Dort entstanden auch erste Fotoaufnahmen der Sängerin Alexandra, die mit bürgerlichem Namen Doris Nefedov hieß. 1961 zog sie mit ihrer Mutter und den beiden Schwestern aus Kiel nach Rothenburgsort, wo sie sich verliebte und den 30 Jahre älteren Nikolai Nefedov heiratete. In Rothenburgsort begann sie ihre Ausbildung und arbeitete fleißig, jobbte und kellnerte, um ihren Lebenstraum, Sängerin und Schauspielerin zu werden, zu verwirklichen.
In dem Hochhaus am Rothenburgsorter Marktplatz 5 lebte die erfolgreiche Sängerin. 1963 brachte sie ihren Sohn Alexander in Hamburg zur Welt. Erst drei Jahre später gelang ihr der Durchbruch zu einer steilen Karriere.
Am 31. Juli 1969 dann das traurige Ende einer beispielhaften Karriere: sie verunglückte tödlich bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Albersdorf und Tellingstedt (Kreis Dithmarschen). Ihr zu Ehren wurde im Mai 2007 die Straße Am Harken in „Alexandra-Stieg“ umbenannt. (mr)
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