Am KiFaZ in Hamburg tut sich was!

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Das Kinder- und Familienzentrum Dringsheide ist sozialer Treffpunkt im Quartier und wird mit der neuen Spiel- und Sportfläche zusätzlich aufgewertet

Neues Sportgelände bekommt Kunststoffbelag. Bezirk übernimmt Zusatzkosten

Von Martin Jenssen
Hamburg. Die Kinder und Jugendlichen von Dringsheide bekommen in diesem Sommer ganz viel Gummi. Nicht Kaugummi, auch keine Gummibärchen. Sie bekommen ihren ersehnten Sportplatz mit dickem Gummiboden. Die Jugend in dem Wohngebiet im Billstedter Norden wird sich in wenigen Wochen auf dem neuen Platz in vielen Sportarten austoben können.
Das neue Sport- und Spielgelände ist das i-Tüpfelchen einer positiven Entwicklung in einem Gebiet, das sich von einem Problemviertel in einen völlig „normalen“ Stadtteil gewandelt hat. Das Sportgelände liegt geschützt zwischen der Kindertagesstätte Wabe e. V. und dem Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) Dringsheide. Damit dort ein vernünftiger Spielbetrieb stattfinden kann, stellt die Bezirksversammlung nach Antrag der SPD-Fraktion für die Herrichtung des Spielfeldes 12.500 Euro aus Sondermitteln zur Verfügung. Die Bezirksabgeordnete Kerstin Gröhn: „Für eine möglichst lange Haltbarkeit wird das Spielfeld von diesem Geld mit einem robusten Kunststoffbelag versehen.“
Die Planungen für das Außengelände wurden in vielen Runden von den Besuchern des Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) Dringsheide entwickelt. Das KiFaZ ist ein unverzichtbarer sozialer Treffpunkt des Quartiers geworden. In einem öffentlichen Café können sich die Anwohner kennenlernen und die Probleme der Siedlung besprechen. Thema war natürlich auch die Gestaltung der neuen Sport- und Spielanlage. KiFaZ-Leiter Thorsten Liedtke: „Neben kleinen Fußballtoren und Einrichtungen für Basket- und Volleyball werden auch Ruhebänke um das Gelände herum aufgestellt. Wir haben festgestellt, dass es im Gebiet Dringsheide keine Ruheplätze gibt.“
Das Grundstück gehörte bis 2012 der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Philippus und Rimbert. Im Jahr 2012 wurde eine unbebaute Teilfläche an Wabe e. V. verkauft. Nach dem Bau der Kindertagesstätte wurde eine Neugestaltung der Außenflächen des Grundstücks erforderlich.
Insgesamt wurden die geplanten Kosten von 100.000 Euro für die neue Außenanlage bereits deutlich überschritten. Die zusätzlichen Kosten für die Gummierung konnten vom Verein und der Gemeinde nicht auch noch getragen werden. Deshalb musste jetzt der Bezirk einspringen. Da im Juli auf dem Grundstück bereits das „Dringsheider Sommerfest“ stattfinden soll, war schnelle Hilfe nötig.
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