Auch im Alter fit fürs Autofahren

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Hans-Jürgen Vogt, Verkehrswacht Hamburg im Gespräch mit den Teilnehmern, zu denen an diesem Tag auch Tagesschausprecher Jan Hofer (re.) gehörte Fotos: Röhe

Fahrsicherheitstraining für Senioren gestartet. Tagesschau-Chefsprecher macht auch mit

Rothenburgsort „Einmal im Jahr mache ich einen Sehtest und lasse mich regelmäßig auf meine Fahrtauglichkeit untersuchen. Ich wünsche mir, dass viele andere Menschen in meinem Alter das auch tun“, sagt Ulla Meyer. Die 73-Jährige, die seit 1967 den Führerschein hat, gehört zu den über 20 Prozent der Bundesbürger, die über 65 Jahre alt und mit einem Auto unterwegs sind. Die Einschätzungen über ihre Fahrtüchtigkeit gehen auseinander. Senioren sind unsicher und eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer, sagen die einen.Höheres Alter bedeute mehr Erfahrung im Straßenverkehr, sagen die anderen. „Wichtig ist, dass ältere Personen regelmäßig autofahren. Nur so bekommen sie Routine und Sicherheit“, sagt Hans-Jürgen Vogt, Geschäftsführer der Verkehrswacht Hamburg. Auf dem Gelände in der Großmannstraße können Senioren Wissen und Fähigkeiten im Rahmen der Aktion „Schulterblick“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, auffrischen. Die Aktion sensibilisiert seit 2012 ältere Autofahrer für die Notwendigkeit freiwilliger Gesundheitschecks. Neben Gesundheitschecks kommt auch der praktischen Übung eine große Bedeutung zu. Daher gibt es die Mobilitätstage 2014, bei denen Senioren auf einer Teststrecke fahren und ihre Fahrweise überprüfen können.
Hamburgs prominentester Teilnehmer an so einem Fahrtest ist Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer. Der 62-Jährige sagt: „Mobilität ist ein wichtiges Gut, niemand gibt sie gerne auf. Aber wäre meine Tauglichkeit in Frage gestellt, würde ich mir eine zweite Meinung einholen. Gäbe es dann ein ähnliches Ergebnis würde ich mich meinen Führerschein freiwillig abgeben. (mr)
Weitere Informationen zu den Mobilitätstagen 2014 gibt es bei
der Verkehrswacht Hamburg e.V., Großmannstraße 210, Telefon 040/78 51 57, Mail: info@verkehrswacht-hamburg.de
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