Auf den Spuren der Verfolgten

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Aus politischen Gründen wurden Walter Medau (Süderstraße 318) und Karl Wolff (Süderstraße 323d) verurteilt Foto: hrf
Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,
viele Filme vermitteln ein anderes Bild, aber der Widerstand gegen den Nationalsozialismus lässt sich nicht auf den Namen Stauffenberg reduzieren. An Verfolgten und Opfern des NS-Regimes ist zuvorderst aufgrund ihrer monströsen Menge an Ausgrenzung, Entrechtung, Diffamierung und schließlicher organisierter Ermordung die jüdische Bevölkerung zu nennen. Vergessen werden dürfen Homosexuelle, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas und geistig Behinderte ebenso wenig wie die Tatsache, dass auch zahllose Deutsche Nazi-Opfer wurden, die ‚nur‘ politisch anders dachten: Sozialdemokraten, Sozialisten, Kommunisten, bürgerliche Liberale und Konservative, Freidenker und Christen. Auch in Hamm, wurden sie eingesperrt, gefoltert, gequält und ermordet. Ein Rundgang (12. August, 16 Uhr, Treffpunkt: U-Bahnhof Rauhes Haus) des Stadtteilarchivs in Zusammenarbeit mit „Hamm zeigt Zivilcourage“ folgt anhand von Stolpersteinen den Spuren einiger politischer Opfer des Nationalsozialismus. (ust/hrf)
Ein schönes Wochenende wünscht die Stadtteilinitiative Hamm
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