Bald flanieren in Hammerbrook?

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Insgesamt 14 solcher Backstein-Bögenräume sollen bis 2014 komplett saniert und bezugsfertig gemacht werden. Zwei Objekte sind bereits vermietet. Foto: Röhe

Hier könnten in zwei Jahren 14 Geschäfte entstehen

Hammerbrook/Altstadt. Bis jetzt erweckt der gesamte Straßenzug Allander Straße (Altstadt) und Oberhafenstraße (Hammerbrook) eher einen schmuddeligen Eindruck. Zertrümmerte Fensterscheiben, vergammelte Türen und sämtliche Backsteine und Wände sind mit wilder Graffitimalerei beschmiert: Die Kasematten direkt unter der Eisenbahnstrecke Hamburg-Hannover und direkt hinter den Deichtorhallen gelegen machen keinen guten Eindruck auf Touristen oder Einheimische.
Nun ist aber Licht am Tunnel zu erkennen: Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter hatte die Idee, die Kasematten für eine Gastronomie- und Shoppingmeile zu nutzen, die den Hauptbahnhof mit der HafenCity verbindet. „Wir haben das Ziel, eine attraktive Meile als Verbindung zwischen Altstadt und HafenCity zu schaffen. Diese soll die Menschen dazu bringen, in Cafès und Restaurants zu verweilen“, sagt Henning Tants von der Sprinkenhof AG. Die Stadttochter bewirtschaftet Büroräume, Läden, Werkstatthallen, Lagerflächen, Wohnungen oder Parkflächen in Parkhäusern und Tiefgaragen stadteigener Gewerbegrundstücke Hamburgs. Auch die Kasematten gehören dazu. Aktuell saniert die Deutsche Bahn AG im Auftrag der Stadt die baufälligen Gewölbe unter der Fernbahntrasse und verstärkt sie mit Stahl-Rahmen. Auch in den Bogenräumen selbst finden zurzeit Bauarbeiten statt.
Ab 2014 wird dann Sprinkenhof AG die 14 Objekte vermieten – zwei Bogenräume sind bereits vermietet. Innenstadt-Bummler könnten dann am Hauptbahnhof starten, die Deichtorhallen besuchen, durch die Bankstraße flanierenund über den Stadtdeich wieder in die Oberhafenstraße gelangen. (mr)
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