Bezirklicher Umwelttag

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Das Gemeinschaftsprojekt „Lebendige Alster“ motiviert Bürgerinnen und Bürger, die Stadtgewässer mit mehr Leben zu füllen und zu pflegen Foto: Kampe

Lebendige Lebensräume schaffen

HAMBURG-MITTE. Biosphären, Elektroautos & Co.: Auf dem 1. Bezirklichen Umweltthementag am Dienstag konnten sich Besucher in Planten un Blomen rund um Naturschutz, Ökologie und Artenerhaltung informieren. Vertreten waren ganz unterschiedliche Initiativen und Projekte aus den Stadtteilen.
Ganz oben auf der Tagesordnung des Umweltausschusses, der auf dem 1. Bezirklichen Umweltthementag tagte, steht das Projekt Gemeinschaftsgärten. Hobbygärtner aus Horn, Hamm, Hammerbrook, Rothenburgsort und Borgfelde können sich mit ihrem Gemeinschaftsgarten bewerben. Einzige Bedingung: Es muss sich um Organisationen wie Vereine, Initiativen oder Nachbarschaftsgruppen handeln, die im Bezirk einen Gemeinschaftsgarten pflegen und dauerhaft sowie verbindlich einen Verantwortlichen aufweisen können.
Die Fraktionen haben bereits Jurymitglieder bestimmt, die im August und September auf Besichtigungstour gehen werden. Dem Siegergarten winkt ein Preisgeld von 1000 Euro.
Das Fuchs-Mobil des Naturschutzbundes (NABU) Hamburg, das täglich in ganz Hamburg unterwegs ist, um Schulen zu besuchen, stand kleinen und großen Forschern Rede und Antwort in Sachen Tiere und Lebensräume in Teichen. Ausgestopfte Tiermodelle konnten von ihnen angefasst werden. Unterm Mikroskop waren die verschiedenen Wasserlebewesen ganz groß zu beobachten, interessant hier vor allem der Vergleich zwischen natürlichen Lebensräumen und künstlichen Gewässern ohne sauerstoffreiche Pflanzen. Dem Naturschutz durch ein Biosphäregebiet entlang der Elbe, welches auch die Bille mit einschließen soll, geht die „Gesellschaft für ökologische Planung e.V.“ (GÖP) auf den Grund. Sie versuchten, Interessenten ihre Idee zu vermitteln und Meinungen dazu zu generieren.
Initiator Bernd Ohde, Sprecher für Stadtplanung der FDP Fraktion Hamburg-Mitte legte nahe, den Impuls, den Hamburg als ehemalige Umwelthauptstadt bekam, im Bezirk aufzufangen und weiter zu tragen. In Stadtteilen und Quartieren sollte der Umgang mit stadtökologischen Ressourcen wie dem Lebensraum Wasser thematisiert werden, um gezielt etwas zu verändern. (mk)
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