Billstedt macht Schritt in die Zukunft

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Billstedt soll als Einkaufsstandort noch attraktiver werden Foto: thinkstock

Verwaltung plant Einzelhandelskonzept. Interessengemeinschaft will mitgestalten

Von Frank Berno Timm

Die Billstedter Interessengemeinschaft für Gewerbetreibende (bigg) hat auf ihrem Netzwerktreffen jetzt die Arbeit an den ersten Ideen fortgesetzt.

Billstedt, soviel war schnell klar, steckt derzeit voll spannender Entwicklungen. Jürgen Roloff vom Büro Lokale Wirtschaft (LoWi) sprach von dem Vorhaben, das Ortszentrum in das Rahmenprogramm Integrierter Stadtentwicklung (Rise) aufzunehmen. Jörg W. Müller (bigg) sagte, dass die Verwaltung bis Ende September ein Einzelhandelskonzept vorstellen will: „Wir wollen dort mitmischen“, so Müller. Thaddäus Zoltkowski (SPD, Mitglied der Bezirksversammlung und im Regionalausschuss Billstedt, verneinte die Frage, ob das Einzelhandelskonzept schon diskutiert worden sei und ergänzte, die Forderung seiner Partei sei gewesen, das Sanierungsgebiet bis zum Beginn der Washingtonallee auszuweiten. Es müsse ein Gegengewicht zu einem für das Billstedt-Center angekündigten großen, auf junge Leute ausgerichteten Kleidungsfilialisten entstehen.

Mitglieder werben, Ideen sammeln


Aber wozu braucht es ein Einzelhandelskonzept? Müller vermutete, es sei sicher der Versuch, den Stadtteil neu durchzusortieren. Schön sei, dass Dynamik entstehe, die „sollten wir gestalten“, so der Immobilienfachmann. Dafür soll der Kreis der Gewerbetreibenden, die dem bigg angehören, noch erweitert werden.
Noch einmal kam auch die Idee zur Sprache, in der Vorweihnachtszeit mit gemeinsamer Festbeleuchtung in den Schaufenstern und den Straßen aufzutreten. Jürgen Roloff brachte als gemeinsames Symbol einen beleuchteten Stern ins Spiel, der unter 100 Euro pro Stück kosten würde. Dazu soll eine Visualisierung entstehen, wie so etwas am Anfang der Möllner Landstraße aussehen könnte.
Der Bezirk Mitte bestätigte indes auf Anfrage des Hamburger Wochenblatts, dass derzeit mit einem externen Dienstleister das Bezirkliche Nahversorgungskonzept komplett überarbeitet werde. In der September- oder der Oktober-Sitzung würden die Fraktionen im Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung informiert, vorher gebe es von Amtsleiter Michael Mathe keine „Infos gegenüber Dritten“, so Sprecherin Sorina Weiland.
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