Billstedter Kita erhält Krippenspielplatz

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(v.l.) Pastor Stefan Thieme (Gemeindezentrum Mümmelmannsberg), Gabriela De Cleir (Leitung Kita St. Nicolaus) und Dr. Thilo von Trott (Vorstand, Evangelische Stiftung Alsterdorf) freuen sich mit Kita-Kindern über den neuen Krippenspielplatz Foto: Streckwall

Kindergarten St. Nicolaus hat jetzt ein zusätzliches Außengelände für die Ein- bis Dreijährigen

Billstedt Bisher teilten sich große und kleine Kinder mit und ohne Handicap das Außengelände der Kita St. Nicolaus in Mümmelmannsberg. Nun wurde ein eigener Spielplatz für die Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren eröffnet und durch Pastor Stephan Thieme feierlich gesegnet. Im Stadtteil Mümmelmannsberg lernen Kinder mit und ohne Handicap aus 20 Nationen und Kulturkreisen gemeinsam. Ein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die Vorbereitung auf das Schulleben. Dabei spiel

en Sprache, Zahlenverständnis und Musik eine große Rolle. Insgesamt werden 105 Kinder im Alter zwischen neun Monaten und sechs Jahren betreut, 85 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Auch das Kinderhaus arbeitet eng mit anderen Einrichtungen und Initiativen im Stadtteil Mümmelmannsberg zusammen. Stiftungsvorstand Dr. Thilo von Trott sagte zu diesem großen Schritt: „Wir freuen uns, dass wir so einen schönen Krippenspielplatz eröffnen können. Den fröhlichen Kindergesichtern sah man die Vorfreude auf den neuen Spielplatz schon Tage vor der Eröffnung an.“ Auch Kitaleiterin Gabriela De Cleir ist begeistert von dem neuen Werk: „Dieser Spielplatz gibt uns die Möglichkeit, dass alle Altersgruppen zeitgleich Angebote im Außenbereich nutzen können, weil wir jetzt einen speziellen Rückzugsraum für die Krippenkinder haben.“ Vom neuen Krippenspielplatz und dessen Spielgeräten profitieren nicht nur die Kinder mit Behinderung. Gemeinsames spielerisches Lernen für verschiedene Sinnesbereiche wird ebenso auf dem neuen Spielplatz möglich sein wie die Schulung der Wahrnehmung oder die Übung grundlegender Bewegungsmuster. „Jetzt können unsere Kleinen ganz in Ruhe die Welt entdecken und in einem überschaubaren Rahmen krabbeln, laufen, buddeln, klettern und rutschen, sich austoben und erste Erfahrungen mit Fahrzeugen machen“. Wichtig sei dieser Raum auch, um ungestört untereinander Kontakte aufnehmen und Vertrauen und Bindungen zu den Pädagoginnen aufbauen, so De Cleir. Die Einrichtung des Spielplatzes wurde durch die Hilfe unterschiedlicher Sponsoren möglich. (kg)
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