Bundestagswahl 2017: Sie haben die Wahl

Wann? 24.09.2017

Wo? Jungfernstieg, Jungfernstieg, Hamburg DE
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Bundestagswahl 2017: Die Wahl für den 19. Deutschen Bundestag findet am 24. September statt Symbolfoto: thinkstock
Hamburg: Jungfernstieg |

Zahl der Briefwähler auf Rekordhoch. Wer zieht am 24. September in den Bundestag ein?



Rainer Glitz
Hamburg
Ein von Vielen als eher langweilig empfundener Wahlkampf geht zu Ende. Und glaubt man den Meinungsforschern, steht der Wahlsieger scheinbar schon fest. Laut aktuellem ARD-Deut-schlandtrend würden 37 Prozent eine Woche vor der Bundestagswahl die Union wählen, nur noch 20 Prozent die SPD. Spannender wäre demnach der Kampf um Platz drei. Die AfD läge bei 12 Prozent, die FDP bei 9,5, die Linke bei 9 und die Grünen bei 7,5 Prozent. Das würde bedeuten: Große Koalition oder Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen.

15 Prozent unentschlossen

Doch immerhin 15 Prozent der Befragten sind nach diesem Stimmungsbild noch immer unentschlossen, wen sie wählen sollen. Es kann sich also auf der Ziellinie doch noch etwas ändern. Am Sonntag unmittelbar nach Schließen der Wahllokale wird eine erste, belastbare Prognose in ARD und ZDF Licht ins Dunkel bringen. Fest steht aber bereits: Es wird in diesem Jahr so viele Briefwähler geben wie noch nie. In Hamburg haben nach Angaben des Landeswahlleiters Oliver Rudolf zehn Tage vor der Wahl 27,2 Prozent der insgesamt rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen beantragt und bekommen. Das sind bereits mehr als 2013 am Wahltag. Damals hatten 23,6 Prozent der Wahlberechtigten zu Hause gewählt.

Briefwahl bis 22. September beantragen

Briefwahl ist für Menschen, die am Wahltag auf Reisen sind, eine Möglichkeit, trotzdem zu wählen. Aber auch viele ältere, geh- oder sehbehinderte Menschen nutzen die Möglichkeit. Denn komplett barrierefrei sind in Hamburg nur 223 der insgesamt fast 1300 Wahllokale. Wer möchte, kann übrigens noch bis Freitag, 22. September 18 Uhr Briefwahl beantragen oder direkt im Bezirksamt wählen. Die Wahlbeteiligung lag 2013 insgesamt bei 70,3 Prozent. Er hoffe auf eine hohe Beteiligung am Sonntag, sagte Landeswahlleiter Oliver Rudolf: „Ich baue darauf, dass die Hamburger mitbestimmen wollen, wer in den Bundestag kommt.“

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