Der Beste kommt aus Horn

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Pawel Ungerat (l.) erhält den Gesellenbrief von Obermeister Thomas Rath (r.). Es gratuliert Regina Fuchs, Lehrerin der Gewerbeschule 6.Foto: hfr

Billstedter und Horner Gesellen mit guten Ergebnissen freigesprochen

Hamburg. 51 Absolventinnen und Absolventen der Maler- und Lackierer-Innung Hamburg haben jetzt ihre Ausbildung erfolgreich beendet und stehen dem Hamburger Arbeitsmarkt als Fachkräfte zur Verfügung. Thomas Rath, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Hamburg, stellte anlässlich der Freisprechung der jungen Gesellen heraus, wie wichtig es ist, dass Fachwissen an die nächste Generation weitergegeben wird: „Mein Dank geht in erster Linie an die Ausbilder. Mit Ihnen gemeinsam sichern wir die Zukunft des Handwerks“, so Rath.

„Mein Dank geht in erster Linie an die Ausbilder. Mit Ihnen gemeinsam sichern wir die Zukunft des Handwerks“. Thomas Rath

Die 51 Absolventen aus vier Ausbildungsberufen können mit Stolz auf ihre Lehrzeit zurückblicken: So haben 15 Gesellen zusätzlich zum Gesellenbrief den Realschulabschluss erworben. Drei bekamen gar ohne Schulabschluss die Chance auf eine Ausbildung und haben nun nicht nur einen qualifizierten Berufs-, sondern auch den Hauptschulabschluss. Zudem konnten viele Auszubildende die Lehrzeit aufgrund ihrer guten Leistungen verkürzen. Für einen Teilnehmer der Freisprechungsfeier war die Freude besonders groß: Pawel Ungerat aus Horn wurde als leistungsbester Maler- und Lackierergeselle ausgezeichnet. Neben ihm kamen zwei weitere Absolventen aus Horn sowie zwei aus Billstedt.
„Sie haben eine qualifizierte Ausbildung in einem zukunftsträchtigen Beruf absolviert“, gab Rath den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg.

„Im Maler- und Lackiererhandwerk werden dringend gut qualifizierte Fachkräfte benötigt.“ Thomas Rath

Pawel, der seine Ausbildung beim Innungsfachbetrieb Marc Kleinau in Hamburg-Moorfleth absolviert hat, und den anderen Gesellen stehen nun viele Türen offen. So können sie den Meisterbrief erwerben, als Vorarbeiter oder Baustellenleiter tätig sein. Einige der Gesellen haben außerdem dank eines dualen Studiums bald den Bachelor-Abschluss in der Tasche. Rath: „Im Maler- und Lackiererhandwerk werden dringend gut qualifizierte Fachkräfte benötigt. Die Innungsfachbetriebe bilden für ihren eigenen Bedarf aus, so dass fast alle Lehrlinge schon vor Ende ihrer Ausbildungszeit einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche hatten.“
Wer sich für eine Ausbildung zum Maler und Lackierer, Fahrzeuglackierer, Bauten- und Objektbeschichter oder Schilder- und Lichtreklamehersteller interessiert, wendet sich jederzeit gerne an die Maler- und Lackierer-Innung Hamburg unter t 34 38 87. Rath: „Unser Gewerk ist attraktiv für beide Geschlechter – und für Schüler aller Bildungsklassen, vom Hauptschüler bis zum Abiturienten.“ (hfr)
u Die Innung informiert außerdem gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Wenn Handwerk, dann Innung e.V.“ auf Facebook, www.facebook.com
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