Dietrich Grönemeyer: Golfen als Sportunterricht

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Dietrich Grönemeyer und Golfpro Tino Schuster besuchten die Golfanlage im Billwerder Neuer Deich in Rothenburgsort. Foto: Röhe

Renommierter Arzt und Buchautor setzt sich für mehr Sport an Schulen ein

Rothenburgsort. Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer. Der Arzt und Bestseller-Autor („Das Grönemeyer Rückentraining“) kam zu einer Stipp-Visite in die Golf-Lounge nach Rothenburgsort und rührte die Werbetrommel für seine Stiftung.
Sein eindringlicher Appell: „Jedes Kind sollte jeden Tag eine Stunde Sport machen. Dabei könnte mindestens einmal in der Woche Golf auf dem Stundenplan stehen – eine ideale Sportart für alle Altersgruppen“, sagte der Mediziner. Unterstützung erhielt Dietrich Grönemeyer von Tino Schuster, ehemaliger Tourspieler, Golfprofi und Leiter des „Center of Excellence“ beim Hartl Golf Resort. Beide hoben die Vorteile des Golfsports hervor und machten deutlich, dass Golfen für Jedermann geeignet sei.
Die Herausforderung des Golfsports sei der Wechsel zwischen Konzentration und Entspannung. Golf sei ein Sport für Einzelkämpfer, als auch für Gruppen und genau deshalb für Schulklassen geeignet.
Mit seiner Dietrich Grönemeyer Stiftung verfolgt der Mediziner zahlreiche Ziele: So stehen die Förderung der Prävention und Aufklärung breiter Bevölkerungsschichten über die Folgen von Bewegungsmangel und Übergewicht und deren Einfluss auf Volkskrankheiten auf dem Programm. Zudem klärt seine Stiftung über krankheitsvermeidende und gesundheitsfördernde Maßnahmen für Menschen aller Altersgruppen auf, hebt nachhaltige Verbesserung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens hervor und bildet so genannte Gesundheitsbotschafter aus, die ehrenamtlich an Schulen und sozialen Einrichtungen eingesetzt werden, um vor allem das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen für Prävention (Bewegung und Ernährung) und Gesundheit zu schärfen. Außerdem steht an vorderer Stelle die Förderung von Gesundheitsunterricht an allen Schulformen als integrativer Unterrichtsbestandteil. Dieser erklärt den Kindern, wie der eigene Körper funktioniert.
„Ganz wichtig ist aber auch die Etablierung von Golf als Therapie und Integration für kranke und behinderte Menschen aller Altersstufen“, hob Dietrich Grönemeyer hervor. „Wir fördern die Anschaffung spezieller Golf-Rollstühle, so genannte `Paragolfer,`auf denen behinderte Menschen von Loch zu Loch fahren können und aktiv am Sport teilnehmen können“, ergänzte der Stiftungsgründer.
Seine eindeutige Botschaft: Schüler müssten täglich Sportunterricht haben, Erwachsene müssten sich ebenfalls täglich bewegen. Dies beginne beim täglichen Treppensteigen und endete mit einem ausgiebigen Spaziergang, einer Runde Schwimmen, Joggen oder einer Runde Rudern. (mr)
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