Ein neues „Fenster zur Stadt“ in Hamburg

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So soll der Hotelkomplex an der Amsinckstraße einmal aussehenRepro: Hanke

Hotel-Hingucker
mit freistehender
XXL-Fassade

Von Christian Hanke
Hamburg. Es wird eines der eindrucksvollsten neuen Gebäude im Umfeld des Hauptbahnhofs: Südlich des Hühnerpostens, an der Amsinckstraße 1-3, werden derzeit zwei Ibis-Hotels gebaut, die ein freitragendes Fassadenraster optisch zusammenhält.
Diese, wie ein Steingerippe wirkende Wand von 1.740 Quadratmetern Größe, die den Gebäudekomplex zur Amsinckstraße abschließt, ist die architektonische Attraktion des Doppelhotels. Sie ist das größte freitragende Fassadenraster Hamburgs. Als ein „Fenster zur Stadt“ bezeichnete Architekt Jan-Oliver Meding die Fassade, die nun viele nach Hamburg einfahrenden Zeitgenossen bestaunen können. Bei den achtgeschossigen Gebäuden handelt es sich um jeweils ein Hotel der Marken Ibis (zwei Sterne) und Ibis budget (ein Stern). Von den 448 Gästezimmern werden 252 zur Zwei-Sterne-Kategorie zählen und 196 der Ein-Sterne-Kategorie angehören. Die Zimmer werden sich auf sieben Etagen mit einer Bruttogeschossfläche von 12.000 Quadratmetern verteilen. Hinzu kommt ein Untergeschoss mit 3.100 Quadratmetern, eine Techniketage und eine Tiefgarage mit 87 Stellplätzen.
Andy Grote, der Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, freute sich, dass diese Fläche mit „eigenwilligen Grundstückszuschnitt“ endlich bebaut wird und verriet, dass schon einige Vorbesitzer daran gescheitert waren. Er wertete die Bebauung in seiner Richtfestansprache als „stadtpolitische Dynamik“, die „über die Gleise hinübergesprungen“ ist. Zweifellos wird der Hotelbau das Viertel südlich des Hauptbahnhofs aufwerten (siehe Seite 6). Im letzten Quartal 2014 wird mit der Fertigstellung gerechnet. (ch)
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