„Ein sehr einsatzreiches Jahr“

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Bürgermeister Rainhard Zug (r.) war der erste, der Michael Weidemann zur Wiederwahl gratulierte Foto: güb

Freiwillige Feuerwehr Glinde zieht Bilanz. Michael Weidemann im Amt bestätigt

Glinde „Nach den vier unruhigen Jahren, die der Umbau und Neubau mit sich brachten, hofften die Feuerwehr-Kameraden der Feuerwehr Glinde auf ein ruhiges Jahr. Leider wurde 2015 eines der einsatzreichsten in den letzten Jahren. Zu 259 Einsätzen sind wir ausgerückt,“ sagte Gemeindewehrführer Michael Weidemann in seiner Begrüßungsrede bei der Jahreshauptversammlung. „Die gesetzlichen Aufgaben und Anforderungen konnten im letzten Jahr erfüllt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Glinde war jederzeit einsatzbereit. Obwohl die Kameraden zeitweilig durch die Zahl der Einsätze – 28 Einsätze innerhalb von 24 Stunden – an ihre Grenzen gekommen waren“, fügte er hinzu. Bei Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen konnten 33 Menschen gerettet werden., von denen 31 verletzt worden waren. „Leider kam unsere Hilfe für einen Menschen zu spät. Bei den Einsätzen wurden fünf Kameraden leicht verletzt“, zog Michael Weidemann Bilanz. In seinem Jahresbericht stellte Michael Weidemann fest, dass die Zahl der Fehlalarme von privaten Rauchmeldern und Rauchmeldern in Glinder Betrieben weiter rückläufig war. Dieses ist seiner Meinung nach unter anderem auch ein Erfolg des vorbeugenden Brandschutzes und der Brandschutzfrüherziehung, die im vergangenen Jahr durch die Freiwillige Feuerwehr Glinde geleistet wurde. „Wie sehr die Einsatzzahlen vom Wetter abhängen, kann man anhand der Einsätze im Monat Januar und März 2015 feststellen. Hier hatten wir bis zum 31. Januar 46 Einsätze und bis zum 31. März bereits 107 Einsätze. Ende August des vergangenen Jahres hatten wir bereits über 190 Einsätze abgeschlossen“, berichtete er. Die 12 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Glinde haben in 2015 rund 56.000 Kilometer zurück gelegt. Die zurück gelegten Kilometer spiegeln die Vielzahl von Einsatzfahrten sowie die Fahrten zu Aus- und Fortbildungsveranstaltungen der Aktiven und der Jugendfeuerwehr wider. Im vergangenen Jahr gehörten der Freiwilligen Feuerwehr Glinde 134 Mitglieder an, davon waren 84 aktive Mitglieder, zu denen neun Frauen gehören.
Die Jugendfeuerwehr zählt 34 Mitglieder, davon sind 13 Mädchen. Die Jugendfeuerwehr wurde im Zuge der verbesserten räumlichen Bedingungen auf 40 Jugendliche vergrößert. Zu ihnen gehört auch ein Zwillingspaar ein syrischer Familie, die als Flüchtlinge in die Stadt Glinde gekommen sind. Auch haben bis jetzt vier Flüchtlingen ihr Interesse an der Feuerwehr bekundet. Sie machen zur Zeit als Gäste bei den Übungsdiensten mit. „Damit wird unser Aufruf für Menschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe im eigenen Haus in die Tat umgesetzt“, unterstrich Michael Weidemann in seinem Jahresbericht. Er lobte auch die gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung bei der Anschaffung und Aufrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Glinde. Somit kann seiner Meinung nach die Sicherheit für die stark wachsende Stadt Glinde auch in Zukunft beibehalten werden. „Die Freiwillige Feuerwehr Glinde hat in 2015 hervorragende Arbeit geleistet. Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und der Stadt Glinde ist beispielhaft. Auch die Ausrüstung der Feuerwehr konnte durch die Stadt bestens geregelt werden. Beide Seiten – Feuerwehr und Verwaltung – zeigten durch Kompromisse, dass es stets Lösungen gibt“, sagte Rainhard Zug, Bürgermeister der Stadt Glinde. Er nahm wie jedes Jahr an der Jahreshauptversammlung teil – ebenso wie Bürgervorsteher Rolf Budde.
Am Schluss der Jahreshauptversammlung wurden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Glinde für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt und für ihre Verdienste befördert. (güb)
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