Erste Luxus-Hausboote machen fest

Anzeige
Bauleiter Andreas Bayer (51) vor den neuen schwimmenden Villen am Victoriakai-Ufer in Hammerbrook Foto: Röhe

Zwei von sieben schwimmenden Domizilen liegen in Hammerbrook. Preise bis zu 579.000 Euro

Hammerbrook. Die ersten beiden von insgesamt sieben so genannten „Floatinghomes“ (Schwimmhäuser) haben jetzt im Hochwasserbassin hinter dem Heidenkampsweg festgemacht. „Sie wurden in einer Werft in Harburg gebaut, durch eine Schleuse in Rothenburgsort in die Ausläufer der Bille gebracht und dann durch die Kanäle geschleppt. Bei der Brücke an der Süderstraße lagen zwischen den Hausbooten und Brücke knapp zehn Zentimeter Luft – das war ganz schön eng“, sagt Andreas Bayer, Diplomingenieur und Bauleiter der „Floatinghomes“.

„Auf den Dächern entstehen schöne Terrassen, die mit einer einläufigen Stufentreppe erreicht werden.“ Bauleiter Andreas Bayer

Am Victoriakai zwischen Wenden- und Süderstraße werden sie in den nächsten Wochen ausgebaut. „Bis Ende des Monats werden die Stege fertig gestellt. Dann können die beiden Hausboote betreten werden und die Innenarbeiten beginnen. Auf den Dächern entstehen schöne Terrassen, die mit einer einläufigen Stufentreppe erreicht werden“, erläutert Bauleiter Andreas Bayer. Eines der beiden Boote ist bereits für einen potenziellen Käufer (Preis: rund 500.000 Euro) reserviert, das zweite Hausboot soll ebenfalls im Auftrag der verantwortlichen Floating Homes GmbH ausgebaut und zum Verkauf angeboten werden. Weitere fünf werden zurzeit in der Werft in Harburg gebaut. Bei den Hausbooten handelt es sich um Stahlbetonpontons mit einem Holzaufbau. Die schwimmenden Häuser gibt es in drei verschiedenen Innenausstattungen als Loft-, Family- oder Sportkonzept. Jedes Hausboot soll mit modernster Technik und höchster Energieeffizienz ausgestattet werden, wie das Unternehmen mitteilt. Insgesamt haben die Schwimmhäuser eine Wohnfläche von knapp 115 Quadratmetern und eine zusätzlich 55 Quadratmeter große Dachterrasse. „Geplant ist es, dass ein Musterboot durch verschiedene Wasserstraßen Deutschlands fährt und auf die besondere Wohnsituation auf dem Wasser aufmerksam macht“, erklärt Andreas Bayer.
Bezirk plant 100 Liegeplätze
Die Preise der Häuser liegen bei bis zu 579.000 Euro. „Wir gehen davon aus, dass bis zum Herbst alle sieben Hausboote verkauft sind“, teilt Tanja Kürten von Floating Homes mit. Sie geht davon aus, dass bis Ende März 2014 alle „Floating-Homes“ an ihren Liegeplatz in Hammerbrook andocken werden, unabhängig davon ob sie bereits verkauft oder nur reserviert sind. Für den Bezirk Mitte ist es ein „Durchbruch“ für seine Hausbootpläne: insgesamt könnten in den kommenden Monaten bis zu 100 solcher Hausboote im Bezirk festmachen. Bereits im Frühjahr 2014 docken im nahen Mittelkanal fünf weitere Boote an, sie sind jeweils von verschiedenen Bauherren geplant. (mr)


Kosten: bis zu 579.000 Euro je Hausboot, Größe: 115 Quadratmeter plus Dachterrasse. Pacht für den Liegeplatz: 5 Euro pro Quadratmeter. Weitere Informationen gibt es unter floatinghomes
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige