Gefahrenzonen im Fokus

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An der Klaus-Groth-Straße wird die Geschwindigkeit gemessen Foto: Landeck

SPD fordert Einbahnstraße, Tempolimit und Parkverbot

Hamm Mit Argusaugen beobachtet die SPD-Fraktion Hamburg-Mitte die aktuelle Verkehrssituation im Bezirk. Vor allem für den Bereich Borgfelde und Hamm sei das Thema Verkehr dieser Tage äußerst wichtig, sagt der Parteiabgeordnete Yannick Regh: „Es gibt vor allem in diesem Bereich sehr große Durchfahrtstraßen. Zugleich ist Hamm aber auch ein beliebtes Wohngebiet. Wir wollen deshalb erreichen, dass sich die Wohnsituation für die Anwohner möglichst ruhig und entspannt gestaltet.“
Aus diesem Grund hat die Fraktion am vorvergangenen Dienstag gleich drei Anträge im Regionalausschuss zur Prüfung eingereicht. Konkret geht es dabei zum einen um die Einbahnstraße Wichernsweg, wo aktuell das Tempolimit 50 km/h gilt. „Wir haben Anwohnerbeschwerden erhalten, die den Verkehr dort als sehr belastend empfinden“, erklärt Regh. Die SPD will nun erreichen, dass das Tempolimit auf 30 km/h runtergeschraubt wird. Dabei soll die Fahrbahn verengt werden, entweder durch die Verlagerung von Radfahrstreifen auf die Fahrbahn oder durch eine Neuordnung der Parkflächen. Elke Kuhlwilm macht sich indes insbesondere für ein Parkverbot an der Ecke Stockhardtstraße und Carl-Petersen-Straße stark. „Sämtlichen Verkehrsteilnehmern, vor allem Fußgängern und Radfahrern, wird dort durch die parkenden Autos die Sicht versperrt“, beklagt die Abgeordnete der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Zwar habe die SPD an dieser Stelle bereits ein Parkverbot erwirkt, dieses werde jedoch oft missachtet. „Wir haben nun beantragt, zusätzlich ein physikalisches Hindernis an der Gefahrenstelle zu installieren, etwa einen Findling oder einen großen Blumenkübel“, so Kuhlwilm. Zu guter Letzt fordert die Partei, die Klaus-Groth-Straße in eine Einbahnstraße umzuwandeln, um die Verkehrssituation in der Wohnstraße zu entlasten (das Wochenblatt berichtete). Aktuell wird dort eine Tempomessung durchgeführt. Die Abgeordneten rechnen frühestens im Oktober mit einer Antwort auf die im Regionalausschuss eingereichten Prüfanträge.

Umbau schreitet voran


Derweil schreitet der am 10. August gestartete Umbau des Hammer Steindamms, bei dem die Fußgängerwege saniert, die Radwege auf die Fahrbahn verlegt und die Parksituation neu geordnet wird, bereits emsig voran. „Die gesamte Maßnahme erstreckt sich von der Diagonalstraße bis hin zur Sievekingsallee. Diese werden sich abschnittsweise bis November hinziehen“, heißt es seitens des zuständigen Bezirksamtes. Regh hofft, „dass sich die Verkehrssituation für die Anwohner dort dementsprechend bald bessern wird.“ (lan)
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