Gegen das Bedürfnis der Mieterinitiative

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Als die Nachricht von der Schließung des Toilettenhäuschens in der Kandinskyallee bekannt wurde, versammelten sich einige Anwohner vor der Anlage, um gegen den Abriss zu protestieren Foto: zz

„Aktiv Wohnen“ fürchtet Probleme durch Abriss des Toilettenhäuschens

Mümmelmannsberg. Das Toilettenhäuschen in der Kandinskyallee, Ecke Große Holl in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs wird Ende Mai abgerissen. Statt dessen wird am Hammer Park ein neues Toilettenhaus errichtet. Das teilte das Bezirksamt Mitte in der vergangenen Woche mit. Als Grund nannte das Bezirks-
amt die mangelnde Auslastung und den schlechten baulichen Zustand der Anlage. Außerdem sei es den Bewohnern der Großsiedlung zuzumuten, ihre eigenen Toiletten zu benutzen. Vor etwa 20 Jahren war es auf Drängen der Anwohner aufgestellt, die sich darüber beschwert hatten, dass „Wildpinkler“ immer wieder die Hauseingänge und öffentliche Grünanlagen benutzt hatten. Aktiv Wohnen befürchtet nun, dass sich diese Zustände wiederholen, sobald das Haus nicht mehr existiert. Birgit Sokolowski von Aktiv Wohnen: „Die Argumentation des Bezirksamtes, die Anlage wird zu selten benutzt, können wir nicht nachvollziehen. Viele Frauen würden sie ja in Anspruch nehmen, wenn der Damentrakt nicht abgeschlossen wäre.“ Bis zuletzt hatte sich die Mieterinitiative für den Erhalt der öffentlichen Toilette eingesetzt. (zz)
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