Glinde investiert in die Blockhorner Allee

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Die Blockhorner Allee soll im Jahre 2016 ausgebaut werden. In welcher Form ist noch offen Foto: Brockmann

Fünf Ausbau-Varianten vorgestellt

Glinde Im Investitionsprogramm der Stadt Glinde ist der Ausbau der Blockhorner Allee im Jahre 2016 vorgesehen. Für die Planung wurden im Haushalt 2015 81.000 Euro bereitgestellt. Die Wasser- und Verkehrs-Kontor GmbH aus Neumünster wurde mit der Planung beauftragt. Der Bauausschuss wurde auf seiner jüngsten Sitzung über die Einzelheiten der Planung von Christoph Krügern vom Planungsbüro unterrichtet. Unter den Zuschauern waren etliche Anwohner der Blockhorner Allee, die aufmerksam zuhörten, was als Anlieger auf sie zukommen wird.
In der Blockhorner Allee sind zurzeit nur Beleuchtungsmasten auf der südlichen Fahrbahnseite vor dem Grünstreifen vorhanden. Der Gehweg hinter dem sieben Meter breiten Grünstreifen ist nicht ausgeleuchtet. Die Planung sieht vor, Beleuchtungsmaste auf der nördlichen Seite des nördlichen Gehweges sowie auf der südlichen Seite des südlichen Gehweges aufzustellen. Hierdurch wird die Ausleuchtung der Verkehrsflächen sowohl nördlich als auch südlich des Grünstreifens erreicht. Die sieben vorhandenen LED-Leuchtköpfe bleiben erhalten und werden auf die neuen Beleuchtungsmaste aufgesetzt. Statt bisher sieben wird es nach dem Ausbau 19 Lichtmaste geben, die 30 Meter voneinander entfernt stehen werden. Die Baukosten dafür betragen 35.000 Euro.
Christoph Krüger stellte ausführlich die fünf Varianten vor, die das Planungsbüro für die 320 Meter lange Ausbaustrecke der Blockhorner Allee geplant haben.
Die Variante 1 (vollständige Erneuerung) sieht die Erneuerung der Fahrbahn, der Parkstellflächen, der Zufahrten und der Gehwege vor. Sie soll 493.650 Euro kosten.
Nach der Variante 2 sollen die Fahrbahn, die Parkstellflächen, die Zufahrten, und der nördliche Gehweg erneuert werden. Der südliche Gehweg nicht. Die Kosten betragen 433.160 Euro.
Bei der Variante 3 wird im Vergleich zur 2. Variante der südliche Gehweg erneuert und der nördliche Gehweg nicht. Die Kosten betragen 443.870 Euro.
Die Variante 4 sieht die Erneuerung der Fahrbahn, der Parkstellflächen und der Zufahrten vor. Die Gehwege werden nicht erneuert. Die Kosten betragen 383.180 Euro.
Nach der 5. Variante sollen nur die Fahrbahn und die Parkstellflächen erneuert werden. Zufahrten und Gehwege nicht. Die kosten betragen 282.220 Euro.
Die Fahrbahnbreite soll bei allen Varianten auf 5,50 Meter verbreitet werden.
Im Oktober ist eine Bürgerinformationsveranstaltung geplant. Dabei sollen Bedenken und Anregungen zu den fünf Entwurfsvarianten aufgenommen, geprüft und ausgewertet werden. (güb)
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