Goldiges Geschenk für Hamburg

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Die vergoldete Kogge Fotos: Müller

Vergoldete Kogge ziert Säule in Hammerbrook

Hamburg. Ist es ein Weihnachtsstern, der den Verkehrskreisel in der Süderstraße auf Höhe des Borstelmanns-wegs zum Glänzen bringt? Nein, eine Hansekogge, die durch den Gründer der weltweit führenden Münzhandelsgesellschaft „Emporium“, Achim Becker, kreiert wurde. Nach zwölfjähriger Planungsphase konnte das knapp eine Tonne wiegende Handelsschiff jetzt auf das goldene Kapitell (oberer Abschluss der Säule) gesetzt und montiert werden. Bei dem Nachbau durch die Husumer Firma Nordfriesische Metallkunst handelt es sich um eine kleinere Variante der Originalschiffe, die „nur“ 4,10 Meter lang ist und in der Höhe 3,20 Meter misst. Im Hinblick auf die Zerstörung des Stadtteils im Jahre 1943 solle das Projekt nicht nur die Gegend verschönern, sondern auch derer gedenken, die damals ihr Leben ließen, erklärt Initiator Achim Becker in seiner Begrüßungsrede. Warum ausgerechnet eine Hansekogge erwählt wurde, weiß Senator Gunnar Uldall, Wirtschaftssenator a.D.
„Die Hansekogge war damals das Schiff, das den Handel zwischen Deutschland und Übersee ermöglichte. Es brachte Güter nach Hamburg, die mit Münzen bezahlt werden mussten, die heute noch immer im Störtebeker-Haus gehandelt werden.“ Es stehe als Symbol für die Leistungsbereitschaft einzelner Bürger und zeige, was der Einzelne erreichen könne. Zu den Gesamtkosten hielt sich der Spender bedeckt, jedoch einen Betrag im sechsstelligen Bereich andeutete. (gm)
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