Großbrand richtet Millionenschaden in Hamburg an

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Neun Tage nach dem Großbrand: Die Lagerhalle am Hammer Deich ist komplett ausgebrannt. Die Fassade ist zerstört, Fenster durch die Hitze zerborsten Foto: Röhe

Feuer vernichtet auch ein Tonstudio am Hammer Deich

Hamburg. Nach dem Brand auf dem Atomfrachtschiff „Atlantic Cartier“ im Mai dieses Jahres gehört der Großbrand am Hammer Deich zu den größten Feuerwehreinsätzen im Jahr 2013. Am 18. November loderten gegen 16 Uhr die ersten Flammen aus dem etwa 20 mal 30 Meter großen Gebäude in den Himmel. Unter anderem hatte dort ein Autoteile-Händler sein Lager. Auf circa 600 Quadratmetern waren außerdem Teppiche, Kühlschränke, Gummiteile und andere Waren gelagert. Personen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, lediglich ein Mann erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Feuerwehr war mit bis zu 170 Beamten vor Ort und prüfte laufend die Luft auf Schadstoffe. „Es wurde nichts Gesundheitsschädliches festgestellt“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
Auf dem Gelände war aber auch ein Tonstudio mit Probenräumen beheimatet. Hochwertige Musikinstrumente wurden beim Brand, dessen Flammen bis zu sieben Meter in die Höhe schossen, zerstört. Vier Tage nach dem Großbrand am Hammer Deich musste die Feuerwehr mit 20 Rettern erneut ausrücken. „In Teilen der ausgebrannten Lagerhallen hatten sich neue Glutnester entzündet“, bestätigte ein Feuerwehrsprecher.
Weil die Lagerhallen einzustürzen drohten, wurden Teile des Gebäudes abgerissen. Die Einsatzkräfte versuchten die neuen Brandherde aus der Ferne mit Schaum zu löschen. Über die Brandursache gibt die Polizei derzeit noch keine Stellungnahme. „Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen“, heißt es von der Polizei. Auch die genaue Schadenshöhe steht nicht fest. Sie dürfte sich allerdings in Millionenhöhe bewegen. (mr)
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