Hamburg: Dem Journalismus auf der Spur

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Diese Schüler der Wichernschule absolvieren noch bis Ende des Schuljahres den Kurs „Journalismus“

Wichernschüler können im Unterricht in Berufsfeld hineinschnuppern

Hamburg. „Ich habe einen Artikel zum Thema ‚als ich nach Deutschland kam’ für unsere Schülerzeitung geschrieben. Dabei entdeckte ich meine Liebe zum Schreiben und möchte gerne nach der Schule im Journalismus arbeiten“, sagt Aneta. Die 14-jährige Schülerin der Wichernschule ist eine von 24 Schülerinnen und Schülern, die noch bis zum Ende des Schuljahres den Kurs „Journalismus“ besuchen. Jeden Mittwochnachmittag kommen die Schüler zusammen und lernen dabei den Unterschied zwischen Reportage, Glosse, Kommentar und Meldung. „Wir besuchen demnächst eine Zeitungsredaktion und einen Radiosender, um dort den Journalisten über die Schulter zu schauen“, sagt Kursleiter Claus Poggensee. „Dann erleben sie den Beruf einmal hautnah und können gezielte Fragen stellen“, ergänzt der Lehrer. Fragen haben die Kursteilnehmer viele: Wie stelle ich ein Thema interessant dar? Wie schreibe ich eine Reportage, eine Glosse, eine Kurzmitteilung? Wie führe und gestalte ich ein Interview? Fragen, wie aussagekräftige Fotos aussehen sollten, damit sie auf den Titel kommen, wurden bereits fachmännisch beantwortet: ein Berufsfotograf kam in den Kurs und stand Rede und Antwort.

Spannender Beruf

„Ich finde den Beruf spannend – verschiedene Themen und immer neue Menschen, mit denen ein Journalist zu tun hat, reizen mich“, sagt Alison (14). Der Unterrichtskurs hilft den Schülern bei der Entscheidung, den Beruf zu ergreifen und hat noch einen weiteren Vorteil: Texte und Kniffe bei der Texterstellung helfen sicher auch in manchen Klassenarbeiten. (mr)
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