Hamburg-Mitte wählte stets SPD

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Zum Wahlkreis 18 gehören: Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Finkenwerder, HafenCity, Hamburg-Altstadt, Hammerbrook, Hamm, Horn, die Insel Neuwerk, Kleiner Grasbrook, Neustadt, Rothenburgsort, St. Georg,St. Pauli, Steinwerder, Veddel und Waltershof. Dazu kommen vom Bezirk Hamburg-Nord die Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Hohenfelde und Uhlenhorst Symbolfoto: thinkstock

Bundestagswahl 2017: Das Wochenblatt stellt den Wahlkreis 18 vor

Von Rainer Glitz
Hamburg
Die Hansestadt hat insgesamt sechs Wahlkreise, in denen Direktkandidaten um die Erststimme werben. Zum Wahlkreis 18, Hamburg-Mitte, gehören folgende Stadtteile aus dem gleichnamigen Bezirk: Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Finkenwerder, HafenCity, Hamburg-Altstadt, Hammerbrook, Hamm, Horn,die Insel Neuwerk, Kleiner Grasbrook, Neustadt, Rothenburgsort, St. Georg,St. Pauli, Steinwerder, Veddel und Waltershof. Dazu kommen vom Bezirk Hamburg-Nord die Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Hohenfelde und Uhlenhorst.

Direktmandat für SPD

Wahlberechtigt waren bei der letzten Bundestagswahl 256.862 Einwohner. Die Wahlbeteiligung lag 2013 im Wahlkreis 18 bei nur 65,6 Prozent. Seit Bildung des Wahlkreises Mitte im Jahr 1965 hat stets ein SPD-Kandidat das Direktmandat geholt. Von 1965 bis 1976 war es Eugen Glombig, von 1980 bis 1994 Freimut Duve und ab 1998 Johannes Kahrs. Bei der Bundestagswahl 2013 setzte sich Kahrs mit 39,2 Prozent der Erststimmen durch. Dirk Marx von der CDU erzielt 28,2 Prozent. Darauf folgten Katharina Fegebank von den Grünen mit 11,9 Prozent und Jochen Hanisch von der Linken mit 9,5 Prozent. Alle anderen Kandidaten blieben deutlich unter fünf Prozent.

Volksparteien legen zu

Bei den Zweitstimmen konnten die beiden Volksparteien zulegen. Die SPD gewann 5,3 Prozentpunkte und kam auf 33,5 Prozent. Das liegt über dem Landesergebnis (32,4 Prozent). Die CDU machte 3,3 Punkte gut und kam auf 27,0 Prozent. Das ist unter dem Landesdurchschnitt (32,1 Prozent). Die Grünen landeten bei 13,6 Prozent (Hamburg: 12,7 Prozent) der Zweitstimmen knapp vor der Linken mit 10,9 Prozent (Hamburg: 8,8 Prozent), beide verloren Stimmen. FDP und AfD scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde.

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