Hamburg: Wie die Kirche entstand

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Grundsteinlegung zur „Philippuskirche“ am 30.10.1955 durch Landesbischof D.Knolle. Quelle: Kirchenarchiv Philippuskirche

Aktuelle Ausstellung ist noch bis 20. Juni im EKZ zu sehen

Hamburg. Im Jahre 1952 bekam der nordöstliche Horner Bezirk im Bereich der Geest eine eigene Pfarrstelle, da durch eine zunehmende Bevölkerungsdichte der Bau einer weiteren Horner Kirche erforderlich wurde.
So begann die Geschichte der Philippuskirche (benannt nach einem der 12 Apostel), die eigentlich nach dem Willen vom ersten Pastor Fischer „Anbetungskirche“ heißen sollte. Dieser Antrag wurde jedoch von dem entscheidenden Gremium abgelehnt. Stattdessen wurde der durch die Kriegseinwirkungen freigewordene Name der Eimsbütteler Philippusgemeinde der neuen Gemeinde zugewiesen. Schon 1950 hatte sich die Möglichkeit geboten, auf dem Gebiet des ehemaligen Gefangenenlagers am Querkamp eine Arbeitsdienstbaracke für Jugendstunden zu errichten. In Eigenhilfe wurde sie zum gottesdienstlichen Raum hergerichtet und in der Umgebung wegen ihres grünen Anstrichs bald als „Grüner Dom“ bekannt. Am 5.10.1952 fand in ihr der erste Gottesdienst statt. Diese Baracke und den Neubau der Kirche zeigt die aktuelle Bilderausstellung der Geschichtswerkstatt Horn im Einkaufszentrum Horner Rennbahn noch bis zum 20 Juni.
Das Archiv der Hobbyhistoriker hält auch noch Restexemplare der Broschüre „ Die Chronik der Philippuskirche von 1952 bis 1987“ für interessierte Horner bereit, Preis 3 Euro. Telefon: 59 01 444 oder per Mail info@geschichtswerkstatt-horn.de.
Ab Mitte Juli wird aus aktuellem Anlass noch einmal die Ausstellung „Das Derby in Hamburg-Horn“ gezeigt. (wb)
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