Hamburger Schüler bei G20-Gipfel

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Schulsenator Ties Rabe (v.l.), HSV-Boss Heribert Bruchhagen und Klaus Milke stellten das Projekt im Volksparkstadion vor Foto: to
 
Mona Schnackenburg (v.l.), Lena Dahms (17) und Marin Taube (18) von der Gyula-Trebitsch-Schule freuen sich auf die Projektwochen Foto: to

Stiftung „Hamburger Weg“ holt zum großen Nationentreffen im Juli auch Jugendliche mit ins Boot

Von Thomas Oldach
Hamburg
Die HSV-Stiftung „Hamburger Weg“ schlägt jetzt internationale Pfade ein. Im Rahmen des Projekts „Schools4tomorrow“ entwickeln Hamburger Schülerinnen und Schüler ihre Zukunftsvision. Mit dabei sind die Gymnasien Marienthal, Klosterschule (St. Georg) und Phorms (Hammerbrook) sowie die Stadtteilschulen Oldenfelde und Max-Schmeling (Marienthal). Auch die Gyula-Trebitsch-Schule in Tonndorf ist mit einem Oberstufenkursus „Politik und Medien“ der 11. Klasse beteiligt. Die Lehrerin Mona Schnackenburg ist voll des Lobes für die Aktion: „So können die Jugendlichen lernen, wie Politik konkret abläuft. Für die Chance der Teilnahme sind wir sehr dankbar.“

Interkultureller Austausch


Am 7. und 8. Juli ist Hamburg Gastgeber des G20-Gipfels, wenn sich Vertreter der größten Industrienationen und Schwellenländer treffen, die insgesamt zwei Drittel der Weltbevölkerung vertreten. Der „Hamburger Weg“ nimmt dies zum Anlass, um „Flagge“ zu zeigen und Jugendlichen die aktive Teilnahme und Einflussmöglichkeit an ihrer persönlichen Zukunftsgestaltung zu vermitteln. Ein außergewöhnlicher interkultureller Austausch, der den Schülerinnen und Schülern praxisnahes „über den Tellerrand blicken“ ermöglicht.

Projekt mit Gipfeltreffen


20 Hamburger Schulklassen aus den Jahrgangsstufen 9 bis 12 repräsentieren jetzt ein zugeteiltes G20-Land und entwickeln länderspezifische Positionen und Perspektiven im Austausch mit Organisationen und einer Partnerschule – wobei es die Gyula-Trebitsch-Schule nach Japan „verschlagen“ hat. Gut, dass Mona Schnackenburg eine Zeit lang in Japan gelebt und gearbeitet hat. Höhepunkt der Projekttage ist dann am 29. und 30. Juni: Schülerinnen und Schüler kommen auf dem Gelände des Volksparkstadions zusammen, stellen die Ausarbeitungen in Themenräumen vor und verhandeln ihre Forderungen wie bei dem echten G20-Gipfel. Der „Hamburger Weg“ – die Stiftung des Bundesligavereins HSV – fördert Hamburgs Nachwuchs in den Bereichen Bildung, Sport und Soziales. Vorgestellt wurde das Projekt von Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender der HSV Fußball AG und der HSV-Stiftung), Ties Rabe (Senator für Schule und Berufsbildung) und Klaus Milke (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunftsfähigkeit).

Zusammenhalt stärken


„Wir möchten der Jugend eine Stimme geben, sie für die wichtigen Themen unserer Zeit interessieren und einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leisten“, sagte Bruchhagen, der vor 35 Jahren als Gymnasiallehrer sein Geld verdient hat und deshalb genau weiß, wie wichtig Bildung ist: „Zudem ist es angesichts zunehmender national ausgeprägter Tendenzen sehr wichtig, den Zusammenhalt der Völker und Länder zu schärfen.“Schulsenator Ties Rabe hat die Schirmherrschaft des Projekts übernommen: „Wir sind dem HSV dankbar für dieses großartige Projekt. Und ich hoffe auf eine dauerhafte Kooperation zwischen den beteiligten Schulen.“ Klaus Milke ist ebenso begeistert: „Toll, dass die HSV-Stiftung dieses Projekt angeschoben hat.“

Weitere Infos: G20-Gipfel in Hamburg

Weitere Infos: HSV-Stiftung „Hamburger Weg“
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