Hilfe, ein Wespennest!

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Lidia Yasserie (43) mit Sohn Maxim (5) vor dem Wespennest im Räucherhaus Foto: Röhe
Hilfe, ein
Wespennest!
Rothenburgsort. „Bei uns laufen Menschen mit ihren Hunden, Schul- und Kindergartenkinder, sowie Spaziergänger vorbei und viele sprechen uns schon wegen der vielen Wespen an“, sagt Lidia Yasserie. Die 43-Jährige war im Juli im Urlaub – danach kam der Schock. „Direkt an unserem Kleingartenhäuschen fielen mir die kleinen Tiere auf. Ich machte daraufhin unser Räucherhaus auf, das direkt an der Hauswand steht und ich staunte nicht schlecht: vor mir war ein riesiges Wespennest“, sagt die Rothenburgsorterin. Weil sie fürchtete, ihre Nachbarn und Passanten könnten in Gefahr geraten, meldete sie sich zunächst bei der Feuerwehr Rothenburgsort. „Die ist nicht zuständig, ich sollte die Rufnummer 112 wählen“, erzählt die 43-Jährige und ergänzt: „Aber auch in der Feuerwehrleitstelle konnte mir nicht weitergeholfen werden, weil es sich um ein Privatgrundstück handelt. Außerdem kommt die Feuerwehr nur, wenn sich unmittelbar ein Kindergarten oder eine Schule befindet.“ Sie fragte dann im Bezirksamt und einer Imkerei nach – erfolglos. „Einzig aus meinem privaten Umfeld wollte jemand die etwa 2.000 Wespen beseitigen. Aber der Betrag von über 100 Euro war für mich einfach zu hoch“, sagt Lidia Yasserie. Sie wartet nun, dass es kalt wird. Dann sterben die
Tiere. (mr)

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