In Aktion für „grenzenlose Sauberkeit“ in Hamburg

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Holger Gebser (Leiter der Saga GWG Geschäftsstelle Wandsbek), Martin Webers (Quartiersreiniger) und Fatma Kestel (Mitglied in der muslimischen Frauengruppe Billstedt-Horn) Foto: Röhe

Anwohner, Vereins-Aktive, Mitarbeiter von Stadtreinigung und Saga GWG räumten auf

Hamburg. Plastiktüten im Gebüsch, Glasflaschen in der Hecke und Bonbon-Papier auf dem Gehsteig. Mit Handschuhen, Greifzangen und Müllbeutel bewaffnet, wurden vergangene Woche Gemeinschaftsflächen in Horn und Horner Geest vom Müll und Straßendreck befreit. Im Rahmen der Aktion „Hamburg räumt auf“ sammelten zehn Mitarbeiter der Saga GWG, die Quartiersreiniger der Stadtreinigung Hamburg und etwa 40 Mitglieder von Vereinen, Institutionen und Anwohner rund um den Querkamp Unmengen von Müll.
„Unter dem Motto ‚von Wand zu Wand’ oder ‚grenzenlose Sauberkeit’ haben wir mit unseren Quartiersreinigern sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagte Andreas Ruesch, Gruppenleiter der Abteilung Straßenreinigung.
Unabhängig der Zuständigkeiten sammeln in fünf Quartieren (wir berichteten) einmal in der Woche Mitarbeiter der Stadtreinigung Müll. Aber auch wenn wöchentlich die Quartiersreiniger am Saubermachen sind, liegt in einer Großstadt wie Hamburg viel zu viel Müll herum.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn die Quartiersreinigung auch über das Jahr 2014
hinaus bestehen bleibt." Holger Gebser

Darum die Frühlingsputzaktion, die einen Großteil dazu beigetragen hat, dass Bürgersteige, Straßen und Parks- und Spielplätze wieder sauber sind. „Wir würden uns sehr freuen, wenn die Quartiersreinigung auch über das Jahr 2014 hinaus bestehen bleibt. Es ist eine schöne Zusammenarbeit zwischen der Saga GWG und der Stadtreinigung“, sagte Holger Gebser (Leiter der Saga GWG Geschäftsstelle Wandsbek). Das Projekt zur Quartiersreinigung ist zunächst bis Ende 2014 befristet. In dem Gebiet Billstedt und Horn wurden extra Mitarbeiter eingestellt, die Kosten (100.000 Euro fürs Jahr 2014) des Modellprojektes trägt überwiegend die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Ob die Quartiersreinigung auch in 2015 fortgeführt wird, stehe noch nicht fest. Auch wenn die Quartiersreinigung eine nützliche Hilfe ist, so ist sich Reinhard Fiedler, Sprecher der Stadtreinigung Hamburg, sicher ist „nicht das Quartier sauber, wo am meisten gesäubert wird, sondern dort, wo wenig weggeworfen wird.“ (mr)
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