In Hamburg Rot übersehen – Unfall

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Rettungskräfte versorgten den 39-jährigen Familienvater noch an der Unfallstelle Foto: rtntv news

Schwerverletzte auf der Kreuzung Moorfleeter Straße / Schiffbeker Weg

Von Malte Betz
Hamburg. Weil er nach ersten Erkenntnissen der Polizei das Rotlicht einer Verkehrsampel übersehen hatte, ist es am Mittwochabend der vergangenen Woche zu einem heftigen Verkehrsunfall mit drei teilweise schwer verletzten Personen auf der Kreuzung Moorfleeter Straße/Schiffbeker Weg und der Billstedter Hauptstraße gekommen. Gegen 21.30 Uhr befuhr der Fahrer eines Hamburger Taxis die Großkreuzung und rammte dabei mit voller Wucht einen querenden Chrysler Mini-Van. Die Limousine bohrte sich in die Fahrerseite des dunklen Kleinbusses, in dem zwei Erwachsene und – auf der Rücksitzbank – ein vierjähriges Kind saßen. Durch den Aufprall wurde der Chrysler zur Seite geschleudert, überschlug sich anschließend und blieb auf dem Dach liegen. Dabei wurde die Dachsäule vorne links gestaucht und das Dach erheblich eingedrückt. Der 39-jährige Familienvater am Lenkrad erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde in seinem Sitz eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus dem kopfüber liegenden Autowrack befreien, bevor sie ihn direkt auf der Straße versorgen konnten. Die Frau und das Kind hatten mehr Glück: Die Kleine saß in einem Kindersitz, der sie perfekt schützte – das Mädchen kam mit einem gehörigen Schrecken davon blieb aber körperlich unverletzt. Die Mutter (40) wurde mit leichten Blessuren ins Krankenhaus eingeliefert, ebenso der Taxifahrer (49), dessen Fahrzeug im vorderen Bereich total zerstört wurde. Noch während des Eintreffens der Rettungskräfte hatten sich bereits viele Schaulustige rund um die Unfallstelle versammelt. Aufgrund ihrer steigenden Zahl im Verlauf des Einsatzes, mussten extra herbei georderte Polizeikräfte die Gaffer teilweise zurückdrängen.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin kam es jedoch zu keinen direkten Behinderungen der Rettungskräfte vor Ort. Der Familienvater erlitt schwere Verletzungen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
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